Die Schaufel kann Johnny Depp getrost zu Hause lassen, wenn er auf seine private Bahamasinsel fliegt.

Ab 27.7. in "Fluch der Karibik 2" im Kino zu sehen: Johnny Depp Bild: Buena Vista

Letztes Jahr hat sich Oberpirat Johnny Depp seine eigene Karibikinsel gegönnt. Für die stolze Summe von 2,3 Millionen Euro kann er nun, wann immer er will, auf „Little Halls Pond Cay“ Urlaub machen. Dort ist der Hollywoodstar auch vor lästigen Besuchern sicher, denn durch das mächtige Riff vor seiner Küste ist das kleine Eiland nur schwer zu erreichen.

Diese Eigenschaft von „Little Halls Pond Cay“ wusste man bereits während des 17. Jahrhundert zu schätzen. Dem gefürchteten Freibeuter Henry Morgan zum Beispiel diente die Bahamasinsel nach seinen Beutezügen oft als Versteck.

Ein Buch ist an allem Schuld

Einen verborgenen Piratenschatz wird Depp an den Stränden seines Urlaubsdomizils allerdings trotzdem nicht finden, auch wenn er noch so viel buddelt. Der britische Historiker und Piratenexperte David Cordingley, der schon bei den Dreharbeiten zu „Fluch der Karibik“ als fachlicher Berater anwesend war, meint: „Piraten vergruben ihre Schätze nicht. Wenn sie ein Schiff ausraubten, gaben sie normalerweise gleich im nächsten Hafen ihre gesamte Beute für Frauen, Wein und Glücksspiel aus.“

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Aber woher kommt dann der Mythos von haufenweise Gold und Silber in einer viel versprechenden Holzkiste? Cordingley gibt dem berühmten Roman „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson die Schuld: „Der Einfluss dieses Buches ist wirklich bemerkenswert.“

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