„Diese kleine Dokumentation enthält mehr Dramatik als die meisten Oscar-Anwärter.“

Johnny Depp: Geht er bald unter die Zocker? Bild: Kurt Krieger

Mit derartigen Lobeshymnen überschüttete die US-Presse „The King of Kong“, eine Doku über zwei rivalisierende Konsolenspieler, die letztes Wochenende in den USA gestartet ist. Die Resonanz ist so groß, dass Film-Produzent Ed Cunningham und Regisseur Seth Gordon sogar schon an einer Spielfilmversion arbeiten. In acht Wochen soll ein erster Drehbuchentwurf fertig sein.

„Für die Rolle des Zockerkönigs Billy wünsche ich mir Johnny Depp„, verrät Gordon. „Aber Edward Norton wäre auch toll.“ Seinen Herausforderer Steve könnten laut Gordon und Cunningham Greg Kinnear oder Nathan Fillion („Slither – Voll auf den Schleim gegangen„) spielen. Ob die Hollywood-Stars Zeit und Lust haben, sich für dieses ambitionierte Projekt zu verpflichten, steht zwar noch in den Sternen – die Story klingt indes äußerst vielversprechend.

Champion gegen Newcomer

„The King of Kong“ erzählt die wahre Geschichte von Billy Mitchell, einem Restaurantbesitzer aus Massachusetts, der seit Jahrzehnten der ungeschlagene Champion in den Videospiel-Klassikern „“ und „“ ist. Doch dann taucht der Newcomer Steve Wiebe auf: Er hat seinen Job verloren und findet seine neue Leidenschaft im Zocken. Plötzlich ist Billys Titel als „Bester Gamer aller Zeiten“ in Gefahr und ein verbissener Kampf entbrennt, der sogar Billys Ehe und zahlreiche Freundschaften in Mitleidenschaft zieht.

16 Schauspieler, die in ihrer Karriere mit einem Film einen harten Flop landeten

Für die Dokumentation gibt es derzeit noch keinen deutschen Starttermin. Aber wenn der Stoff tatsächlich mit Johnny Depp verfilmt werden sollte, kommen sicher auch wir in den Genuss von „The King of Kong“.

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