Der Tanzfilm ist wieder da. Allein in den letzten acht Jahren schafften es zehn Exemplare in die Kinos - das John-Travolta-Musical „Hairspray“ mit eingerechnet.

Anrührende Liebesgeschichte trifft angesagten HipHop-Sound: "Step Up to the Streets" Bild: Constantin

Für ein Genre, das immer wieder komplett verschwindet und sich auch nicht bei jedem des besten Rufs erfreut, ist das viel. So überraschte 2003 Jessica Alba als „Honey“ das deutsche Publikum. „Street Style“ führte im Januar 2004 die US-Kinocharts an und auch Filme wie „Save the last Dance„, „Stomp the Yard“ oder „Step up“ konnten nicht über Zuschauermangel klagen. Der nächste Hit lauert schon in den USA: Dort lockte „Step Up to the Streets„, die Fortsetzung von „Step up“, bereits am Startwochenende Millionen Menschen vor die Leinwände.

Seine erste goldene Ära erlebte der Tanzfilm in den 30er Jahren mit Fred Astaire, der in Filmen wie „Dancing Lady„, „Tanz mit mir“ oder „Top Hat“ begeisterte. Doch dann ließ der Boom nach. Eine Weile versuchten die Produzenten das Publikum mit Musical-Verfilmungen zu locken, die jedoch in immer seichteren Revuen endeten. Mitte der 50er Jahre hatte es sich schließlich ausgetanzt und das beschwingte Genre welkte dahin.

"Nur Samstag Nacht": John Travoltas legendäre Tanzpose im weißen Anzug ging in die Geschichte ein Bild: UIP

Travolta als Disco-König

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Erst nach über 20 Jahren kam wieder Leben hinein: Als John Travolta die Hüften zum Sound der Bee Gees schwang und jede Nacht „Nur Samstag Nacht“ war. Die Geschichte eines Underdogs, der zum Tanzkönig aufsteigt, begeisterte 1977 Millionen Zuschauer und löste die Disco-Welle der 70er Jahre aus.

Das Feuer war wieder entfacht und es folgte Hit auf Hit: Travolta legte gleich selbst nach mit dem Rock’n’Roll‘-Musical „Grease„, das auch Stile der 50er und 70er Jahre vereinte, sowie „Staying Alive„, der Fortsetzung von „Saturday Night Fever“.

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