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Erster schwarzer Comic-Held im Kino

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John Singleton Poster
© Warner

Es war ein Meilenstein der Pop-Kultur.

Spezialist für Kultfiguren: John Singleton Bild: Warner

Spider-Man„, „Daredevil„, „X-Men„, „Hulk“ - das sind die großen Comic-Helden aus der Kultschmiede Marvel. Und die furchtlosen Übermenschen hatten eins gemeinsam: Sie waren weiß. Oder auch grün - aber zumindest nicht schwarz.

Das änderte sich schlagartig, als 1972 die erste Ausgabe von „Luke Cage“ erschien. Er kam von der Straße, sein bester Freund war ein Gangster, seine Biografie alles andere als mustergültig. Und er war Afroamerikaner, eine Sensation! Keiner könnte diesen Helden besser auf die Leinwand hieven als John Singleton.

Der Kultregisseur heimste 1991 eine Oscar-Nominierung für sein engagiertes Ghetto-Epos „Boyz’n The Hood“ ein, schickte mit „Shaft“ schon einmal eine Kultfigur der Seventies in neuen Gewändern ins Kino und bewies zuletzt mit „2 Fast 2 Furious“ auch seine Fähigkeit, knallbunte Action-Spektakel umzusetzen. Nun wird er „Luke Cage“ auf die große Leinwand bringen.

Zwei Männer, eine Frau, ein Verbrechen

„Luke Cage“ ist übrigens ein Künstlername. Als Jugendlicher hieß der spätere Superheld Carl Lucas und trieb sich mit seinem Kumpel Willis Stryker in den Straßen von Harlem herum. Das Duo lebte von Taschendiebstahl und Überfällen auf Spirituosenläden. Während Willis Krimineller blieb, besorgte sich Carl später einen ehrlichen Job.

Doch weil beide sich in dieselbe Frau verlieben, schmuggelt Willis seinem ehemaligen Kumpel kiloweise Heroin in die Wohnung und hetzt ihm die Polizei auf den Hals. Carl landet im Knast. Seine einzige Chance zu entkommen: Er bietet sich als Versuchskaninchen für ein wissenschaftliches Experiment an. Doch das geht auf Comic-typische Weise schief und macht Carl unverwundbar und bärenstark. Er bricht aus, schlüpft in ein blau-gelbes Kostüm und kämpft fortan unter dem Namen „Luke Cage“ für Recht und Ordnung. Das schließt die Suche nach seinem ehemaligen Sandkastenkumpel natürlich mit ein…

„Luke Cage“ wurde zwar später in „Powerman“ umbenannt, doch Singleton will beim Originaltitel bleiben. Wer die Hauptrolle spielen soll, ist derzeit noch unklar. Bei dem Erfolg von „Spider-Man“ & Co. dürften die Herren Snipes und Smith allerdings schon in den Startlöchern stehen.

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