John Savage

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Leben & Werk

Der Vietnamkrieg und die Politik bestimmten sein Leben. Niemand im amerikanischen Film hat öfter Vietnam-Veteranen gespielt, als der 1949 in New York geborene John Savage. In Michael Ciminos „Die durch die Hölle gehen“ (1978) ist er der Folter des Vietcong ausgesetzt, in „Cutter & Bone“, wo er mit einer Augenklappe auftritt, leidet er unter den Folgen des Vietnamkriegs, als Englischlehrer McCrea in Ridley Scotts Segelschiff-Ballade „White Squall“ erzählt er von seinen Vietnam-Erinnerungen und noch in dem Psychokrimi „Wait Till Dawn“ (1997) zwingt er, als Vietnam-Veteran mit Kriegsverletzung, den Sohn mit vorgehaltener Pistole, mit der Mutter zu schlafen. In seinem ersten Film „Steelyard Blues“ 1973 hat er mit Jane Fonda und Donald Sutherland noch gegen den Krieg agitiert, und in dem Musical „Hair“ kehrt er in der Hippie-Zeit aus Vietnam zurück. John Savage spielte in „Maria’s Lovers„, „Salvador“ und „Der Pate III“ und verließ 1988 Hollywood, um sich in der Anti-Apartheid-Bewegung zu engagieren; er arbeitete mit Nelson Mandela zusammen und drehte Berichte für US-TV-Nachrichtensender. 1992 war er der Aufnahmeleiter beim südafrikanischen Teil von Spike Lees Biopic „Malcom X“. 1994 kehrte Savage in die USA zurück und war in Filmen wie „Crossing Guard“, wo er den tragischen Tod seines Bruders nicht überwinden kann, und in „Message in a Bottle“ zu sehen.

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