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Leben & Werk

Er schrieb sich mit Bernardo BertoluccisDer letzte Kaiser“ (1987) als der erwachsene Herrscher des Reichs der Mitte, der zwar auf dem Thron sitzt, aber keine reale politische Macht besitzt, in die Filmgeschichte ein. Eine ähnlich reichhaltige Rolle hatte der hochgewachsene, charismatische Schauspieler bereits zwei Jahre später, als er 1989 in Alan Rudolphs Meisterwerk „The Moderns - Wilde Jahre in Paris“ den Geschäftsmann Bertram Stone spielte, der in der Bohème-Szene den unsterblichen Satz äußert: „Dies ist Kunst, weil ich dafür bezahlt habe.“

Der in Hongkong aufgewachsene John Lone studierte in den USA und debütierte nach einigen Nebenrollen in „Der Mann aus dem Eis“ in der Titelrolle, bevor er mit der Rolle des ehrgeizigen Gangster Joey Tai in Michael CiminosIm Jahr des Drachen“ seinen Durchbruch hatte. In der Comic-Verfilmung „Shadow und der Fluch des Khan“ war er der Superverbrecher, in „Once Upon a Time in China“ („Shanghai 1921“) war er der erfolgreiche Geschäftsmann mit kriminellen Ambitionen, der durch seinen Freund wieder zu sich findet, und in dem Box-Office-Hit „Rush Hour 2“ wurde er 2001 als Gangsterboss von Jackie Chan und Chris Tucker gejagt. Lone beschreibt sich als „instinktiven“ Schauspieler.

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