Der "American Werewolf" beißt wieder

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Das Original gilt als Meilenstein des modernen Horror-Films. Eine grosse Hypothek für die geplante Fortsetzung von „An American Werewolf in London“

Horror-Klassiker: David Naughton war der "American Werewolf in London" Bild: Atlas

Es war schon extrastarker Tobak, den John Landis („Blues Brothers„) da 1981 ins Kino brachte: „American Werewolf“ war für die damalige Zeit ein echter Schocker, kassierte einen Oscar für die beste Maske und ist auch heute noch für die eine oder andere Gänsehaut gut.

Nun soll eine Neuverfilmung des blutigen Stoffes für wohliges Unbehagen bei Vollmond sorgen. Das ist ambitioniert, denn obwohl das Original als Meilenstein des modernen Horrorfilmes gilt, war es kein Kassenschlager. Die Fortsetzung „An American Werewolf in Paris“ von 1997 floppte und spielte kaum die Produktionskosten ein.

Das Publikum heult nicht immer mit den Werwölfen

Autor Fernley Phillips („Nummer 23„) wurde nun damit beauftragt, sich einen hübschen Blutrausch in London auszudenken. Die Geschichte soll einen modernen Dreh erhalten. Im Original-„American Werewolf“ geraten zwei amerikanische Rucksack-Touristen im nordenglischen Moor in die Fänge eines Werwolfes.

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Der Überlebende (David Naughton) wird von seinem als Untoten wiederkehrenden Kumpel (Griffin Dunne) bedrängt, er möge vor dem nächsten Vollmond Selbstmord begehen. Der ‚Infizierte‘ sieht’s nicht ein - „Ich lasse mir doch von einem Schaschlik keine Vorschriften machen“ - und die Filmgeschichte ist um deftige Splatter-Szenen in einem Londoner Pornokino reicher.

Es läßt sich trefflich streiten, ob Werwölfe so sehr im Trend liegen, dass es dieser Neuverfilmung bedarf. Die Biester machen sich sehr hip in den „Twilight„-Abenteuern, aber der aufwändige „Wolfman“ aus diesem Jahr mit Benicio del Toro als stark behaarten Kraftprotz stieß beim Publikum nur auf mäßiges Interesse.

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