John G. Avildsen

John G. Avildsen

Leben & Werk

Er brachte Jack Lemmon den “Oscar” für dessen Rolle als Geschäftsmann in der Krise in “Save the Tiger” (1973). Für sich selbst als Regisseur bekam er den “Oscar” für den von Sylvester Stallone geschriebenen und gespielten gemeinsamen Film “Rocky” (1976, “Oscar” als bester Film). Die Saga vom Underdog aus Philadelphia, der zum Weltmeister aufsteigt, blieb sein bester und bekanntester Film; die Boxerstory wurde noch in vier weiteren Folgen weiterverfolgt, die bis auf die letzte jedoch nicht von John G. Avildsen inszenierten wurden. Der 1936 in Chicago geborene Avildsen diente zwei Jahre bei der Army und fing als Werbefilmer und Cutter an. Wie Stallone als Darsteller debütierte Avildsen als Regisseur mit einem Porno (“Super Dick”, 1969), bevor ihm der Überraschungserfolg von “Joe” (mit Peter Boyle als US-Faschist mit Waffenfetischismus) andere Filme ermöglichte. Da “Save the Tiger” trotz des “Oscars” für Lemmon kein kommerzieller Erfolg wurde, inszenierte Avildsen in der Folge die unterschiedlichsten Stoffe, u.a. die Südstaatenkomödie “Ein Supertyp haut auf die Pauke” (mit Burt Reynolds als Musikmanager), den Wirtschaftskrimi “Die Formel” (mit Marlon Brando) und die Komödie “Die verrückten Nachbarn” (mit John Belushi und Dan Aykroyd). Der weltweite Erfolg stellte sich wieder ein mit den drei Folgen der “Karate Kid”-Serie (1984, 1985 und 1988), in der Ralph Macchio die Titelrolle des jugendlichen Kämpfers spielte. Populärer als Macchio wurde in der Folge sein Partner Noriyuki “Pat” Morita, der den weisen japanischen Lehrer des Kid spielte und zum TV-Star wurde. Zu Avildsens Arbeiten gehören die Gaunerkomödie “Happy New Year” (mit Peter Falk, 1986), der Rodeo-Film “8 Seconds” (mit Luke Perry als Rodeoreiter, 1994) und der Südafrika-Apartheid-Boxer-Film “Im Glanz der Sonne” (mit Armin Müller-Stahl, 1992).

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