John Cleese

Schauspieler • Producer • Sprecher • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Als verdutzter Rechtsanwalt, der sich in Gangsterliebchen Jamie Lee Curtis verliebt und ihretwegen seinen bürgerlichen Status aufgibt, erreichte der britische Komiker John Cleese (geb. 1939, eig. John Marwood) in der turbulenten Gaunergroteske „Ein Fisch namens Wanda“ 1987 den Höhepunkt seiner Karriere. Begonnen hatte er 1963 mit satirischen Beiträgen für das Radio. Ab 1969 brillierte er in den TV-Folgen von „Monty Python’s Flying Circus“ und ihrer surreal-farcenhaft-nonsensartigen und innovativen Art der respektlosen Komödie mit Zeichentrickeinlagen.

An der Seite von Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam und Graham Chapman schrieb Cleese, Autor und Darsteller der Monty Pythons, Sketche, die die Truppe auch in ihren Kinofilmen verwandte: von „Monty Python’s wunderbare Welt der Schwerkraft“ (1971) bis „Monty Python’s - Der Sinn des Lebens“ im Jahr 1983, als die Truppe auseinander brach und ihre Mitglieder sich auf Solo-Karrieren zu konzentrieren begannen. Zu den Höhepunkten dieser Jahre zählen die fürs Kino konzipierten Grotesk-Komödien „Die Ritter der Kokosnuss“, „Jabberwocky“ und die Kultstatus erreichende Bibelfilm-Parodie „Das Leben des Brian„. Cleese war in dieser Zeit außerdem populär durch die TV-Serie „Fawlty Towers“ (1975), in der er einen trottelig-pedantischen Hotelbesitzer spielte. Daneben trat Cleese, teils in Nebenrollen, immer wieder im Spielfilm auf, gab ein Gastspiel im Western („Silverado„) und spielte in Kenneth Branaghs „Frankenstein“ einen Mediziner und Wissenschaftler am Seziertisch.

Cleeses Art, mit typisch britischem Understatement, „stiff upper lip“, ironisch, höhnisch und dabei penibel Chaos anzurichten oder das angerichtete Chaos würdevoll zu betrachten, gehört in die Tradition des englischen Nonsens-Humors und ist urkomisch. Im James-Bond- Film „Die Welt ist nicht genug“ war er „R“, der skurrile Assistent von Waffenmeister „Q“. Neben seiner Tätigkeit als Darsteller ist Cleese höchst erfolgreich als Leiter der Firma Video Arts Ltd., die Lehrfilme produziert.

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