John C. McGinley

Schauspieler • Producer • Sprecher
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor. Mit einem der markantesten Gesichter der Filmgeschichte, gehört John C. McGinley mit über 80 Film- und Fernsehproduktionen zu den großen Charakterdarstellern des amerikanischen Films, die es nur selten zu einer Hauptrolle brachten. Nach fast zwanzig Jahren, in denen er in sechs Filmen von Oliver Stone spielte und alle Genres, Independents und Studiofilme bediente, wurde McGinley mit der Krankenhaus-Sitcom „Scrubs – Die Anfänger“ (NBC; 2001-08, 151 Folgen) populär. Sein Stationsarzt, später Oberarzt Dr. Percival „Perry“ Cox ist ein Mann mit rauer Schale und weichem Kern, ein zynischer Trinker, Mentor und Vaterfigur von Dr. John Dorian (Zack Braff), und als Mediziner fähig, couragiert und kritisch gegenüber der Patientenpolitik des Krankenhauses.

Im Kinobereich hatte McGinley als verleumderischer Sergeant O’Neill in Oliver Stones „Platoon“ (1986) einen großen Start und war in fünf weiteren Stone-Filmen zu sehen: in „Wall Street“ als Broker, in „Talk Radio“ als Toningenieur, in „Geboren am 4. Juli“ als Offizieller auf dem Parteitag der Demokraten, in „Nixon“, und in „An jedem verdammten Sonntag“ als schillernder Sportjournalist und Moderator. Zu McGinleys einprägsamen Hauptrollen gehören der Mittvierziger auf dem Road Trip in „Two Tickets to Paradise“ (2006) und der eigenwillige Bauunternehmer in „Sind wir schon fertig?“ (2007; Remake der Cary-Grant-Komödie „Nur meiner Frau zuliebe„), der Ice Cube beinahe die Frau ausspannt.

John C. McGinley wurde 1959 in New York City geboren, studierte Schauspiel an der Syracuse University und schloss an der New York University mit dem B.A. und 1984 mit dem M.A. ab. Oliver Stone sah ihn während einer Theateraufführung und engagierte ihn für „Platoon“. In den 80er und 90er-Jahren war er der ideale Mann für sarkastische Polizisten, Detectives, Highway Cops, FBI-Agenten, Sergeants, Marine Captains und intigrierende Angestellte, so in dem legendären „Office Space – Alles Routine“ (1999), wo er als Bob die Revolte der Angestellten initiiert.

Zu McGinleys Filmen gehören Blockbuster wie Kathryn Bigelows „Gefährliche Brandung“ (mit Keanu Reeves), die Jerry-Bruckheimer-Produktion „The Rock“ (mit Sir Sean Connery), die Komödie „Ein Gorilla zum Verlieben“, der Actionfilm „Surviving the Game – Hetzjagd durch die Hölle“ (mit Rutger Hauer und Ice T), die Komödie „Ein Date zu dritt“ (mit Neve Campbell), der Öko-Thriller „Auf brennendem Eis“ (mit Steven Seagal), Kiefer Sutherlands Regiedebüt „Ort der Wahrheit“ und die Komödien „Schwere Jungs“ und „Born to be Wild“ (2007).

McGinley produzierte vier Filme, darunter die schwarze Komödie „Colin Fitz“ (1997) und „The Jack Bull – Reiter auf verlorener Erde“ (1999, John Badhams Version des „Michael Kohlhaas“ im Western-Gewand). Er schrieb das Drehbuch zum Drama „Scattering Bastards“ (1989), wo er als Hauptdarsteller gegenüber Gina Gershon die Lebensbeichte ablegt.

Für das Videogame „Dead Head Fred“ (PSP; 2007) sprach McGinley die Titelfigur Fred Neumann, einen Cop und Rächer ohne Kopf.

Für „Two Tickets to Pradise“ wurde McGinley 2006 mit dem Method Fest Award ausgezeichnet.

John C. McGinley war von 1997-2001 mit Lauren Lambert verheiratet, mit der er Sohn Max hat, und ist seit 2007 mit Yoga-Lehrerin Nicole Kessler verheiratet, mit der er eine Tochter hat. Er plant die Filmarbeit genau, um möglichst Sohn Max, der am Down Syndrom leidet, nah zu sein.

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