Bilderstrecke starten(30 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Johanna Bittenbinder

Leben & Werk

Johanna Bittenbinder ist aus zahlreichen - vorwiegend bayerischen - Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Kinozuschauer kennen die Münchnerin aus den Rosenmüller-Filmen „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Beste Gegend“ und „Beste Zeit“. In dem Niederbayern-Krimi „Sau Nummer vier“ und „Paradies 505“ spielte sie die patente Polizeihauptkommissarin Gisela Wegmeyer.

Johanna Bittenbinder wurde am 12. Mai 1957 in München geboren und wuchs auf einem Bauernhof im nahegelegenen Unterhaching auf. Sie ist diplomierte Sozialpädagogin, hat unter anderem Volkskunde und Kunstgeschichte studiert und als Museumspädagogin gearbeitet. Gleichzeitig entdeckte sie schon als Teenagerin ihre Leidenschaft für das Theater und die Schauspielerei. Sie besuchte Workshops am legendären Freien Theater München und wurde selbst Mitglied der Truppe. Mit Anfang 30 entschied sich Johanna Bittenbinder schließlich, die Schauspielerei zu ihrem Beruf zu machen. Sie trat zunächst in Volkstheater-Stücken wie „Die Kleinbürgerhochzeit“ auf. Seit Anfang der 1990er-Jahre war sie in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen, darunter Fernsehserien wie „Cafè Meineid“, „München 7“ und „Zwei am großen See“ sowie Folgen der Krimi-Reihen „Der Bulle von Tölz“ und „Tatort“. 2006 war Johanna Bittenbinder in einer kleinen Rolle in Marcus H. Rosenmüllers Kino-Komödie „Wer früher stirbt, ist länger tot“ zu sehen. 2007 und 2008 besetzte sie der Regisseur auch für sein Filme „Beste Gegend“ und „Beste Zeit“. Und auch in „Beste Chance“, dem dritten Teil der Trilogie, wird sie wieder die Mutter der Protagonistin Kati spielen. In Max Färberböcks Niederbayernkrimi „Sau Nummer vier“ (2010) bekam Johanna Bittenbinder endlich ihre erste Fernsehhauptrolle. Der Stoff wurde eigens für die Hauptdarstellerin entwickelt, die Figur der patenten und zupackenden Polizeihauptkommissarin Gisela Wegmayer aus Niedernussdorf bei Straubing wurde Johanna Bittenbinder praktisch auf den Leib geschrieben. 2013 folgte die Fortsetzung des Heimat-Krimis aus Niederbayern mit dem Titel „Paradies 505“.

Neben der Film- und Fernseharbeit sucht Johanna Bittenbinder immer wieder den direkten Kontakt zum Publikum und steht regelmäßig auf der Bühne. Gemeinsam mit Kollegen entwickelt sie eigene Bühnenprogramme, wie zuletzt „Tannöd - Live-Hörspiel mit vogelwilder Musik“ oder „Um a Fünferl a Durchanand - Lieder, Dramen, Blasmusik“.

Johanna Bittenbinder ist seit 1991 mit dem Schauspieler und Musiker Heinz-Josef Braun verheiratet, der jahrelang als Bassist in der Gruppe „Haindling“ spielte. Beide stehen oft und gern gemeinsam vor der Kamera oder auf der Bühne. Tochter Veronika ist Musikerin und tritt zuweilen mit den Eltern auf. Die Familie lebt in München.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare