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Joe Satriani

Schauspieler

Leben & Werk

Er zählt zu jener Riege von E-Gitarristen, die Ende der Achtziger Jahre damit begannen, die letzten Grenzen ihres Instrumentes auszuloten: Der am 15. Juli 1956 in Westbury, New York, geborene Joe „Satch“ Satriani stößt 1986 mit seinem selbst finanzierten Debütalbum „Not Of This Earth“ die Türen für eine neue Entwicklung in der Rockmusik auf. Als der vierzehnjährige Satriani während eines Fußballtrainings von Hendrix‘ Tod erfährt, beschließt er, selbst Gitarrist zu werden. Mitte der Siebziger wird er von dem Jazzgitarristen Billy Bauer und dem Pianisten Lennie Tristano unterrichtet. Daneben beginnt er, selbst Stunden zu geben. Zu seinen ersten Schülern gehört auch der ebenfalls auf Long Island wohnhafte Steve Vai. 1978 zieht er ins kalifornische Berkeley, um eine professionelle Musikerlaufbahn einzuschlagen. Bald unterrichtet er Kirk Hammett (Metallica), David Bryson (Counting Crows), Kevin Cadogan (Third Eye Blind), Larry LaLonde (Primus) oder Alex Skolnick (Testament). Als der inzwischen in der Band von David Lee Roth bekannt gewordene Vai seinen ehemaligen Lehrer öffentlich preist, beginnt sich die Musikpresse für diesen zu interessieren. Mit dem zweiten Album „Surfing With The Alien“ gelingen Satriani 1987 so einige Radio-Hits, und auch das 1989 veröffentlichte „Flying In A Blue Dream“ wird zu einem Erfolg. Der Titel „One Big Rush“ landet auf dem Soundtrack von Cameron Crowes Kinofilm „Say Anything„. Mit dem 1992 erschienenen „The Extremist“ gelingt dem Ausnahmegitarristen sein bis heute größter künstlerischer und kommerzieller Triumph. Ende 1993 schließt sich Satriani kurzfristig den Rock-Heroen Deep Purple an, deren Original-Gitarrist Ritchie Blackmore die Japan-Tournee nicht mehr absolvieren will. Die angebotene permanente Mitgliedschaft lehnt er jedoch ab. 1996 ist er mit den Kollegen Steve Vai und Eric Johnson zum ersten Mal unter dem Titel „G3“ unterwegs. Das Tour-Package wird - mit wechselnder Besetzung - zu einem Dauerbrenner. Yngwie Malmsteen, John Petrucci, Kenny Wayne Shepherd, Robert Fripp, Patrick Rondat, Paul Gilbert und andere teilen sich gern die Bühne mit dem Meister, der 2006 das Studio-Album „Super Colossal“ und den Live-Mitschnitt „Satriani Live!“ veröffentlicht. Joe Satriani kann insgesamt auf dreizehn Grammy-Nominierungen zurückblicken.

Filme und Serien

Videos und Bilder