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Jodie Foster


Jodie Foster, geboren in Los Angeles, Kalifornien, machte bereits in sehr jungen Jahren auf sich aufmerksam: Als Dreijährige zeigte sie in einer Sonnencremereklame ihr blankes Hinterteil. Es folgte eine Karriere als beliebter Kinderstar in harmloser Familienunterhaltung, die schließlich im Alter von 14 Jahren mit ihrer ersten Oscar-Nominierung für die Darstellung einer minderjährigen Prostituierten in Martin Scorseses...

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  • Geboren: 19.11.1962 in Los Angeles, Kalifornien  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Regisseur

Leben & Werk

Jodie Foster, geboren in Los Angeles, Kalifornien, machte bereits in sehr jungen Jahren auf sich aufmerksam: Als Dreijährige zeigte sie in einer Sonnencremereklame ihr blankes Hinterteil. Es folgte eine Karriere als beliebter Kinderstar in harmloser Familienunterhaltung, die schließlich im Alter von 14 Jahren mit ihrer ersten Oscar-Nominierung für die Darstellung einer minderjährigen Prostituierten in Martin Scorseses „Taxi Driver“ gekrönt wurde.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kinderstars, die als Erwachsene niemand mehr sehen wollte, gelang es Jodie Foster, nahtlos an ihre frühen Erfolge anzuknüpfen. Besondere Beachtung verdient dabei die Tatsache, dass sie „nebenbei“ die angesehene Yale-Universität besuchte und ihr Literatur-Studium mit „magna cum laude“ abschloss. 1989 erhielt sie den Oscar für „Angeklagt“, 1991 für „Das Schweigen der Lämmer“ und 1995 eine weitere Nominierung für „Nell“. Mit „Das Wunderkind Tate“ realisierte sie ihre erste Regiearbeit, die inhaltlich zum Teil auf Erfahrungen ihrer eigenen Kindheit als Hochbegabte beruht. Es folgte die Gründung ihrer eigenen Produktionsfirma Egg-Pictures, mit der sie Filme wie „Nell“ und „Familienfest - und andere Schwierigkeiten“ verwirklichte.

Jodie Foster hat eine Vorliebe für Frauen am Rande des Scheiterns: „Gewinnertypen langweilen mich“, sagt die Schauspielerin. „Es ist viel spannender, jemanden zu verkörpern, der ein mögliches Scheitern in sich trägt, um jemanden trauert, einen Verlust erlitten hat wie in „Nell“ oder „Contact“. Auch in „Anna und der König„, einem Remake von „Der König und ich„, setzte Foster ihre Vorliebe für Frauenthemen durch. Schon der geänderte Titel zeigt, dass Foster die Erzieherin in den Diensten des Königs von Siam viel selbstbewusster und entschlossener versteht. So spielte sie dann auch: Die Anerkennung des Königs gewinnt sie - anders als ihre Vorgängerin Deborah Kerr - mehr durch Starrsinn und Stärke denn durch Charme.

1998 gab es eine Premiere der anderen Art: „Das Erfreulichste und Kreativste, was ich je in meinem Leben geschaffen habe.“ Gemeint war ihr Sohn Charles. Wieder einmal stürzte sich die Presse auf sie. Fans und Journalisten fragten sich, wer der Vater sei. Jodie erklärte lediglich, dass sie eine allein erziehende Mutter sein werde, wie viele andere auch. Ihre neue Rolle als Mutter konnte sie nicht von einer Rückkehr auf die Leinwand abhalten. In David Finchers Thriller „Panic Room“ brillierte sie - passenderweise in der Rolle einer allein erziehenden Mutter - als Gegenspielerin von Forest Whitaker. Und auch in Robert Schwentkes US-Debüt „Flight Plan - Ohne jede Spur“ bietet Foster eine Variation dieser Rolle: Ohnehin traumatisiert durch den kürzlichen Tod ihres Mannes muss Kyle Pratt (Foster) auf dem Flug von Berlin nach New York miterleben, wie zunächst ihre Tochter verschwindet und ihr dann niemand mehr glauben will, dass sie überhaupt an Bord gewesen ist.

In „Inside Man“ (2006) musste sie als Anwältin den schwierigen Auftrag lösen, entlarvende Dokumente aus einem Banktresor zu besorgen. 2008 war sie in „Die Insel der Abenteuer„, einem Kinderfilm um ein elfjähriges Mädchen, die mit ihrem Vater auf einer idyllischen Insel lebt, zu sehen.

Jodie Foster beendete 2008 ihre Beziehung zu ihrer Lebensgefährtin Cydney Bernard.

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