Leben & Werk

Jobst Christian Oetzmann zählt zu den renommiertesten deutschen Fernseh- und Filmregisseuren. Seine Werke wurden vielfach preisgekrönt. Nach mehreren herausragenden Fernsehfilmen lieferte Oetzmann mit der Tragikomödie „Die Einsamkeit der Krokodile“ 1999 sein viel beachtetes Kinodebüt ab, das 2001 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde.

Geboren wurde Jobst Oetzmann 1961 in Hannover. Er studierte an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film und schloss diese 1991 ab. Der Regisseur widmete sich zunächst ganz dem Fernsehspiel. Besonders die von ihm inszenierten „Tatort“-Folgen gehören zu den Highlights der Reihe. So wurde 1999 der unter Oetzmanns Regie entstandene 400. „Tatort“ „Schwarzer Advent“ für den Grimme-Preis nominiert. Für die außergewöhnliche Regieführung im BR-„Tatort“ „Im freien Fall“ erhielt Oetzmann 2002 schließlich den begehrten Preis. Mit „Tausend Tode“ und „Der Schächter“ inszenierte der Regisseur zwei weitere herausragende Folgen. 1999 wagte Oetzmann den Schritt ins Kino. Sein Leinwand-Debüt „Die Einsamkeit der Krokodile“, nach dem Roman von Dirk Kurbjuweit, ist eine tragikomische Krimi-Satire. Der zweite Kinofilm, „Zweier ohne„, ebenfalls nach einer Roman-Vorlage von Dirk Kurbjuweit, ist in Vorbereitung. Neben seiner Arbeit hinter der Kamera, inszenierte Oetzmann auch die Hörspiele „Seide“ nach einem Roman von Allessandro Baricco sowie „Der Novembermann“ nach einem Manuskript von Magnus Vattrodt.

Jobst Oetzmann gehört seit Februar 2005 dem Vorstand des Bundesverbands Regie an.

Filme und Serien

Videos und Bilder

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare