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Joachim Witt

Schauspieler • Musiker
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 22.02.1949 in Hamburg  Deutschland
  • Berufe: Schauspieler, Musiker
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Leben & Werk

Er war der „goldene Reiter“ der Neuen Deutschen Welle. Die Karriere des am 22. Februar 1949 in Hamburg geborenen Musikers Joachim Witt beginnt jedoch um einiges früher. Unter dem Namen Julian veröffentlicht Witt bereits 1970 zwei Singles: „Ich bin ein Mann“ und das rückblickend fast prophetisch wirkende „Ich weiß, ich komm zurück“ bleiben jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Während der Siebziger tritt Joachim Witt als Mitglied der Rockband Duesenberg in Erscheinung, bis ihm mit der Single „Der goldene Reiter“ 1982 endlich der Durchbruch als Solokünstler gelingt. Der Song, der im Wesentlichen die Fahrt zu einer Nervenheilanstalt beschreibt, sagt abermals die Zukunft seines Interpreten voraus: „Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter/Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt/Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter/Doch dann fiel ich ab - ja dann fiel ich ab“. Der Star Witt scheint zunächst, ähnlich wie die schnelle Welle selbst, eine Eintagsfliege zu sein. Während der Neunziger Jahre taucht Witt jedoch als Vertreter der so genannten „Neuen Deutschen Härte“ wieder auf. Pünktlich zum NDW-Revival erscheint auch das endgültige Comeback des Stehaufmännchens: Das Album „Bayreuth Eins“ wird 1998 zu einem Überraschungserfolg. Witt hat den Klamauk der Achtziger über Bord geworfen und präsentiert sich nun als schwarz gewandeter Hohepriester eines synthetischen Goth-Rock. Zu einem umstrittenen Top-Ten-Erfolg wird die mit Peter Heppner (Wolfsheim) aufgenommene Single „Die Flut“ - manch einer entdeckt zwischen den Zeilen ausländerfeindliche Botschaften. Die düsteren Träumereien des bekennenden Wagnerianers finden in der Goth-Szene dennoch tausendfachen Widerhall: Insgesamt geht „Bayreuth Eins“ über 700.000 Mal über die Ladentische. Mit „Bayreuth Zwei“ kann Witt im Jahr 2000 noch einmal an diesen Erfolg anknüpfen, was ihm mit „Eisenherz“ (2002) indes nicht mehr gelingen will. Die Tour zum Album muss darüber hinaus abgeblasen werden, da der Sänger einen schweren Bandscheibenvorfall erleidet. Nach einer kleinen Ruhepause erscheint 2004 das mit Synthesizern und Streichern wuchtig aufgedonnerte Werk „Pop“ - NDW meets Wagner. Dieses konnte jedoch ebenso wenig an frühere Erfolge anknüpfen, wie der 2006 veröffentlichte dritte Teil der „Bayreuth“-Reihe, der nach drei Wochen bereits wieder aus den Longplay-Charts verschwand.

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