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Leben & Werk

Joachim Bißmeier gehört zu den profilierten Schauspielern im deutschen Sprachraum. Jahrzehntelang gehörte der Charakterdarsteller zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Durch zahlreiche Film- und Fernsehrollen wurde er einem breiteren Publikum bekannt.

Geboren wurde Joachim Bißmeier am 22. November 1936 in Bonn. Er studierte Schauspiel an der berühmten Folkwangschule in Essen und debütierte 1960 unter der Regie von Werner Krauth in Shakespeares „Othello“ an den Wuppertaler Bühnen. Es folgten Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen bevor er 1965 an das Wiener Burgtheater wechselte, zu dessen Ensemble er bis 1992 gehörte. Darüber hinaus spielte Bißmeier an so gut wie allen großen deutschsprachigen Bühnen, unter anderem am Residenztheater München, dem Staatstheater Stuttgart, der Schaubühne Berlin, dem Berliner Ensemble, dem Schauspielhaus Zürich, dem Schauspielhaus Frankfurt sowie bei den Salzburger Festspielen. Bereits 1967 hatte der vielseitige Darsteller seinen ersten TV-Auftritt in Robert A. Stemmles Fernsehfilm „Der rasende Reporter - Egon Erwin Kisch“ und war seitdem in einer langen Reihe von Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 1986 überzeugte er neben Monica Bleibtreu in Peter Patzaks Politdrama „Der Aufstand“. Weitere Rollen spielte er etwa in Jo Baiers Fernsehfilm „Stauffenberg“ (2004) oder Heinrich Breloers Doku-Drama „Speer und Er“ (2005). Wiederholt wirkte er auch in internationalen Koproduktionen mit, angefangen bei István SzabósSunshine - Ein Hauch von Sonnenschein“ (1999) über Christian Carions „Merry Christmas“ (2005) bis zu Raoúl Ruiz‘ ungewöhnlicher Künstlerbiographie „Klimt“ (2006). Dazu kommen zahlreiche Episoden-Rollen in den bekanntesten deutschen Krimi-Serien. Im Frühjahr 2011 stand Bißmeier für die Mankell-Verfilmung „Der Chinese“ unter der Regie von Peter Keglevic vor der Kamera. Im Sommer des gleichen Jahres starteten in Rhöndorf, Bonn und Köln die Dreharbeiten für das Doku-Drama „Adenauer“, in dem der gebürtige Rheinländer Bißmeier den legendären ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland verkörpert.

Joachim Bißmeier wurde für seine herausragenden schauspielerischen Leistungen mehrfach geehrt und ausgezeichnet. So erhielt er 1979 die Kainz-Medaille. Seit 1983 darf er den Ehrentitel Kammerschauspieler führen. Im Jahr 2000 wurde Bißmeier für seine Rolle in Florian Flickers Tragikomödie „Der Überfall“ beim Internationalen Filmfestival von Locarno gemeinsam mit Roland Düringer und Josef Hader mit dem Bronzenen Leoparden geehrt. Bißmeier lebt heute in Wien.

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