Leben & Werk

Erotische Hochspannung wird bei ihm groß geschrieben. So lebt das Remake des Jean-Luc-Godard-Klassikers „Außer Atem“, das er 1983 unter dem Titel „Atemlos“ realisierte, von der sexuell aufgeladenen Atmosphäre zwischen Richard Gere, der nie wieder derart viele und explizite Nacktszenen drehte, und Partnerin Valerie Kaprisky („Die öffentliche Frau“). Ebenso steht Ellen Barkin als strenge Staatsanwältin in dem Polizeifilm „The Big Easy„, der Regisseur Jim McBride 1988 den Durchbruch brachte, in New Orleans unter ständigem sexuellem Hochdruck und geht Partner Dennis Quaid an die Hose. Rosanna Arquette tanzt als Gangsterliebchen in Mexiko in „Schatten der Leidenschaft“ nackt in Hotelzimmern, und die junge Kate Beckinsale zeigt als Restaurateurin in Barcelona in dem Krimi „Geheimnisse“ ständig viel nackte Haut. Die Storys dieser unkonventionell inszenierten Krimis gehören dagegen zu den Standards des Genres: Mördersuche, Beutezüge und Erbschaften. McBride, geboren 1941 in New York City, stammt aus der Independent- und Underground-Szene, hatte einige Kurzfilme gedreht und 1967 mit dem Künstlerfilm „David Holzman’s Diary“ in der Zeit, als Andy Warhol und seine „Factory“ populär waren, frühen Erfolg, bevor er in Vergessenheit geriet und mit „Atemlos“ ein Comeback hatte. Die Reihe seiner flotten erotischen Krimis unterbrach er mit der Biografie der Rock’n’Roll-Legende und des Rumtreibers Jerry Lee Lewis (Dennis Quaid), der in „Great Balls of Fire“ u.a. seine minderjährige Cousine (Winona Ryder) heiratet. Mit „Columbo“ Peter Falk in der Hauptrolle entstand 1997 die Mafia-Krimikomödie „Pronto„, in der ein Buchmacher nach Italien flieht, verfolgt von der Verlobten, von Staatsanwaltschaft und Mafia.

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