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Leben & Werk

Eine der ganz großen Damen des Theaters, war die in England geborene Jessica Tandy (1909-1994) über Jahrzehnte nur sporadisch für den Film tätig. Erst mit der Rolle der ihren schwarzen Chauffeur (Morgan Freeman) gängelnden Südstaatenlady in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ 1989 erhielt sie als älteste Schauspielerin überhaupt den „Golden Globe“ und dann den Oscar für die beste Hauptrolle. Mehrfach für ihre Theaterarbeit ausgezeichnet, die sie mit 16 Jahren begonnen hatte, war sie im Film 1944 neben Spencer Tracy in „Das siebte Kreuz“ zu sehen, trat als Meryl Streeps Mutter in dem Psychothriller „In der Stille der Nacht“ auf, gehörte zu den lebenslustigen alten Leuten in den „Cocoon„-Filmen, zu James Ivorys „Damen aus Boston“ und war eine scheinbar bedrohliche alte Dame in dem Agententhriller „Das Haus auf der Carroll Street“. Eine Oscar-Nominierung erhielt sie 1991 für „Grüne Tomaten„. In ihrem vorletzten Film „Camilla“ schuf sie mit dem Bild der Titelheldin, die voll neu erwachter Lebensfreude ihre Kleider auszieht und nackt ins Meer steigt, ein Bild ikonenhafter Altersschönheit. Ihr letzter Part war der der Lehrerin, die sich um den alternden Paul Newman in „Nobody’s Fool“ kümmert. Jessica Tandy war über 50 Jahre mit dem Schauspieler Hume Cronyn („Cocoon“) verheiratet.

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