Jessica Lange und Susan Sarandon: Hollywood schmeißt seine Stars weg

Alexander Jodl  

Die Traumfabrik entwickelt sich analog zu weiten Teilen der Gesellschaft? Nicht in diesem Leben, finden Jessica Lange und Susan Sarandon.

Zusammen bringen sie drei Oscars und zahllose weitere Auszeichnungen auf die Waage: Jessica Lange und Susan Sarandon, die jetzt gemeinsam für die TV-Serie „Feud“ (Fehde) vor den Kamera stehen. Diese basiert auf der legendären Konkurrenz zwischen den beiden Hollywood-Diven Bette Davis und Joan Crawford, die ihren Höhepunkt des Hasses Anfang der 60er-Jahre beim Dreh von „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ erreichte – wo die beiden gemeinsam vor der Kamera standen und sich gegenseitig das Leben zur Hölle machten.

Angeheizt wurde die Rivalität der beiden Stars, die ihren Zenit in der Traumfabrik bereits überschritten hatten, nicht zuletzt durch die Männerwelt der Filmindustrie – die prompt die Verzweiflung und Feindschaft der beiden alternden Stars skrupellos für sich arbeiten ließen.

Das gleiche Problem“

Und auch heute scheint Hollywood an dem Prinzip der Frauenverachtung und des Jugendwahns eisern festzuhalten. Über 50 Jahre später und allem Kampf gegen Sexismus zum Trotz: Ab einem bestimmten Alter schreibt die Filmindustrie vor allem seine weiblichen Stars unbarmherzig ab.  „Um ehrlich zu sein: Ich glaube nicht, dass sich viel geändert hat“, behauptete die 67-Jährige Jessica Lange jetzt in einem Interview. Und auch ihre 70 -jährige Kollegin Susan Sarandon bestätigte das: „Die Linie hat sich verschoben. Aber alternde Schauspieler haben immer noch das gleiche Problem. Das kann ich euch garantieren.“

Der Trailer: Was geschah wirklich mit Baby Jane?

 

 

 

 

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