Jerry Bruckheimer

Schauspieler • Producer
Jerry Bruckheimer Poster
Alle Bilder und Videos zu Jerry Bruckheimer

Leben & Werk

Der erfolgreichste Produzent aller Zeiten. Das Logo seiner Firma ist ein die Leinwand teilender Blitz. Ähnlich dynamisch und mit der Energie sich überstürzender Ereignisse laufen auch die von Jerry Bruckheimer produzierten Spielfilme ab: Von „Flashdance“ und „Top Gun“ über „The Rock“ und „Armageddon“ bis zu „Staatsfeind Nr. 1“ und „Pearl Harbor“ sind stakkatoartige Montage, rasante Bewegungsfolgen in Zeitraffer und Zeitlupe, farblich ästhetisierte Weitwinkelaufnahmen, große Brennweiten und atemberaubende Kamerafahrten, minuziös durchgeführte Explosionen und Implosionen sowie ein rockender Soundtrack die Markenzeichen seiner Filmwelt. Vom Ritt auf der aus dem Flugzeug ausgeklinkten Bombe auf das Schlachtschiff („Pearl Harbor“) über perfekt simulierte Jet-Kämpfe („Top Gun“) bis zu Satellitenbildern, die in Sekundenschnelle vom All ins Auge des Überwachten rasen („Staatsfeind Nr. 1“), sind Bruckheimers so extravagante wie aufwendig finanzierte Filme Erlebnisreisen.

In Detroit, Michigan, geboren, fing Jerry Bruckheimer als Fotograf an, produzierte Werbefilme und begann mit dem Noir-Krimi „Fahr zur Hölle, Liebling“ seine Karriere als Produzent, wobei er Autoren wie Paul Schrader („American Gigolo“) und Michael Mann („Der Einzelgänger“) förderte. Von 1983 bis 1996 arbeitete Bruckheimer bis zu dessen tragischem Unfalltod mit dem Produzenten Don Simpson zusammen: Ihnen gelang nach dem Tanzfilm „Flashdance“ und der Actionkomödie „Beverly Hills Cop„, die Eddie Murphy als Star etablierte, eine fast ununterbrochene Reihe von Box-Office-Hits, die u.a. den Rennfahrerfilm „Tage des Donners“ (mit Tom Cruise) und das U-Boot-Drama „Crimson Tide“ umfasst. Nach der letzten gemeinsamen Arbeit „The Rock“ produzierte Bruckheimer den Hijack-Thriller „Con Air“, den Katastrophenfilm „Armageddon“ (mit Bruce Willis, Ben Affleck und Liv Tyler), das Bar-Spektakel „Coyote Ugly“ und Ridley Scotts Somalia-Film „Black Hawk Down„, einen der härtesten Kriegsfilme aller Zeiten.

Bruckheimer verhalf Denzel Washington mit dem Baseballdrama „Gegen jede Regel“ ebenso zum Erfolg wie Will Smith und Martin Lawrence mit „Bad Boys“ und Nicolas Cage und Angela Jolie mit dem Autodiebdrama „Nur noch 60 Sekunden„. Er entdeckte Regisseure wie Tony Scott („Top Gun“), Adrian Lyne („Flashdance“), Simon West („Con Air“) und Michael Bay („Pearl Harbor“), der als einziger mit bislang vier Filmen so etwas wie ein „Hausregisseur“ wurde.

Von „The Rock“ bis „Black Hawk Down“ spielten neun Bruckheimer-Produktionen in Folge jeweils über 100 Mio. Dollar ein. Bruckheimers teuerstes Epos wurde die detaillierte Rekonstruktion des Angriffs der Japaner auf „Pearl Harbor“, in den USA von den Weltkriegsveteranen hochgelobt. Ihnen widmete er bei der Verleihung des MTV Awards 2002 den Film.

Filme und Serien

Bilder

News und Stories

Kommentare