Alle Bilder und Videos zu Jeroen Krabbé

Leben & Werk

Er ist der zynische Bösewicht, der zänkische Nachbar und der zum Fürchten arrogante Salonlöwe, aber auch liebevoller Vater und integre Patriarch. Mit seinen buschigen Augenbrauen, schmalen Lippen und kantigen Gesichtszügen wurde der Holländer Jeroen Krabbé, Jahrgang 1944, nach erfolgreicher Karriere in seiner Heimat (der paranoide Schriftsteller in Paul Verhoevens Krimi „Der vierte Mann“), in den USA zum gefragten Schurken: ob als KGB-General gegen James Bond (Timothy Dalton) in „Der Hauch des Todes“ oder als Gangsterboss, vor dem Richard Gere und Kim Basinger in „Gnadenlos“ in die Sümpfe fliehen, oder als der wahre Mörder in „Auf der Flucht“. Krabbés sardonische Darstellungsweise holt auch aus anscheinend normalen oder sympathischen Personen den Funken Boshaftigkeit, den sie in sich tragen, heraus, so als Geiger-Gatte von Barbra Streisand in „Herr der Gezeiten“ oder als der Kastraten verachtende Komponist Georg Friedrich Händel in „Farinelli„, eine der vielen Kostümrollen, in die er auch schlüpfte („Gefährliche Schönheit – Die Kurtisane von Venedig“, „Auf immer und ewig“, „Robin Hood – König der Diebe„). 1997 inszenierte Krabbé seinen ersten Spielfilm „Kalmans Geheimnis„, in dem er einen orthodoxen Juden, einen Chassidim, im Antwerpen der 70er Jahre spielte, der durch eine Studentin und den Tod seines fünfjährigen Sohnes wachgerüttelt wird. Für den Film wurde er mehrfach ausgezeichnet. Krabbé, der Maler in der dritten Generation ist, absolvierte 1981 die Kunstakademie.

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