Jennifer Tilly

Schauspielerin • Sprecherin
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Leben & Werk

Mit verruchten, derben, ordinären Schlampen-Rollen war Jennifer Tilly am erfolgreichsten. Als Gangsterbraut Olive, die zur Schauspielerin gemacht werden soll, war sie in Woody Allens „Bullets over Broadway“ eine Heimsuchung für die ehrwürdige Theatermeile und wurde dafür mit einer Oscar-Nominierung belohnt.

Jennifer Tilly, geboren 1961, ist seit 1984 im Filmgeschäft, war 1989 die ebenfalls rührend untalentierte Sängerin in „Die fabelhaften Baker Boys„, die nach einer Audition Michelle Pfeiffer den Vortritt lassen muss. Sie fiel als frustrierte Ehefrau auf, die in „Getaway“ durch den Killer (Michael Madsen), der sie und ihren Gatten als Geiseln nimmt, zur sexgierigen Gangsterbraut wird. An der Seite von Gina Gershon spielte Tilly in „Bound – Gefesselt„, dem Regie-Debüt der „Matrix“-Brüder Wachowski, das lesbische Mafia-Mädchen Violet, das den Mob um Millionen erleichtert. In „Der Dummschwätzer“ war Jim Carrey der Anwalt, der sie vor Gericht verteidigt und mit seinem Wahrheitszwang für 24 Stunden in die Bredouille bringt.

Ein weiteres Standbein von Tilly bilden Horrorfilmen wie „Chucky und seine Braut„, „Nosferatu – Vampirische Leidenschaft“ sowie „Die Geistervilla„, wo sie als sprechender Kopf in einer Kristallkugel zu sehen war. Im fünften Teil der Horrorkomödienreihe um Chucky, „Chucky’s Baby„, spielte sie sich selbst: Von der Mörderpuppe als Mutter seines nächsten Kindes auserkoren, hat sie reichlich Gelegenheit, sich selbstironisch über ihren gesunkenen Hollywoodstatus, ihre wohlgerundete Figur und auch über ihre lesbischen Eskapaden mit Gershon in „Bound“ lustig zu machen.

Tilly tritt regelmäßig auf dem Theater sowie im Fernsehen auf. Sie ist die jüngere Schwester von Meg Tilly („Der große Frust„, „Valmont“), die ihrer Schwester mit den braunen Haaren, den dunklen Augen und der Traumfigur zum Verwechseln ähnlich sieht.

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