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Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Jennifer Beals wurde 1983 über Nacht berühmt, als sie im Tanzfilm „Flashdance“ die junge Schweißerin Alex spielte, die in einem Stahlwerk in Pittsburgh arbeitet, an der örtlichen Tanzschule Ballett studieren will und die Prüfungskommission mit einer unkonventionellen akrobatischen Tanzvorführung überzeugte. Beals‘ Sweatshirt machte Mode, der Begriff Loft setzte sich durch, und „What a Feeling“ wurde zum Hit. In den Jahren danach trat sie hauptsächlich in Genrefilmen und Independent-Produktionen auf. 2004 wurde Beals als Bette Porter, Kuratorin und Museumsdirektorin eines Kunstzentrums in Los Angeles, zum Mittelpunkt eines Kreises lesbischer Frauen in der vom Sender Showtime ausgestrahlten Serie „The L Word – Wenn Frauen lieben“ (44 Folgen bis 2007): Als Bette sorgte Beals mit Kussszenen, einer von Rainer Werner Fassbinders „Querelle“ (1982) inspirierten berühmten Gefängnisszene, der turbulenten Beziehung mit ihrer Geliebten Tina und Auseinandersetzungen mit Halbschwester Kit (Pam Grier), einzige Heterosexuelle, für Aufsehen. Die Serie wurde Kult, ihr ist eine eigene Zeitschrift gewidmet.

Jennifer Beals wurde 1963 in Chicago als Tochter einer weißen Lehrerin und eines schwarzen Supermarktbesitzers geboren, der starb, als sie zehn Jahre alt war. Jennifer wurde in der Schule vom Filmfieber angesteckt und war als Komparsin in „Die Schulhofratten von Chicago“ (1980) dabei. Mit 15 Jahren fiel die 1,73m große Beals Fotograf Victor Skrebneski wegen ihrer frischen natürlichen Schönheit auf und wurde für „“Vogue“ und „Town and Country“ abgelichtet. Beals schloss die High School ab, studierte ab 1983 an der Yale University Amerikanistik und Amerikanische Literatur. Noch bevor sie ihr erstes Semester beginnen konnte, wurde sie unter 4.000 Mädchen für die Rolle der Alex in „Flashdance“ engagiert. Trotz des Ruhms ließ sie sich nicht beirren, drehte den Horrorfilm „Die Braut“ (als Frankensteins Geschöpf Eva) mit Sting unter der Bedingung, dass die Dreharbeiten in den Semesterferien stattfanden. 1987 schloss Beals ihr Studium in Yale ab.

In den 80er- und 90er-Jahren war Beals an der Seite von Nicolas Cage im Horrorfilm „Vampire’s Kiss“ (1988), als Schriftstellerin Gertrude Benchley in Alan Rudolphs „Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis“ (1994), als schöne Mörderin Daphne – eine ihrer Lieblingsrollen – in Carl Franklins Film Noir „Teufel in Blau“ (mit Denzel Washington, 1994), als Stewardess in „Turbulence 2“ (2000), als Fotografin in „The Anniversary Party“ (2001) und in Whit Stillmans „The Last Days of Disco“ (1998) zu sehen. Beals spielte in vier Filmen von Alexandre Rockwell: als Transvestit in „Sons“, in der Gangsterkomödie „In the Soup“, als gefesselte Frau in der Episode „Der falsche Mann“ aus „Four Rooms“ und in „Thirteen Moons“. Mehrfach war Beals als Agentin in Spezialeinheiten zu sehen, so im Actionthriller „Militia“ (2000) und im Thriller „Troubled Waters“ (2006). Sie war Geschworene im John-Grisham-Thriller „Das Urteil“ (2003), die Mutter von „Kletter-Ida“ Molly in „Mission Possible“ (2004) und gehörte zum Kreis der vom Geisterfluch Befallenen in Takashi Shimizus „Der Fluch – The Grudge 2“ (2006). In Nanni MorettisLiebes Tagebuch“ (1993) wird sie in Rom auf der Straße von dem sie bewundernden Regisseur angesprochen.

Jennifer Beals war von 1986 bis 1996 mit Alexandre Rockwell verheiratet und heiratete 1998 den Kanadier Ken Dixon, ist Stiefmutter seiner zwei Kinder und hat mit ihm seit 2005 eine gemeinsame Tochter.

„Flashdance“ brachte ihr 1984 den Image Award und eine Golden-Globe-Nominierung.

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