Roland Emmerich zu "Independence Day 2"

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Jeff Goldblum Poster

Stell Dir vor die Aliens kehren zurück - und keiner will gegen sie kämpfen. Die Top-Stars scheinen sich jedenfalls nicht um Rollen zu reißen.

Will Smith und Jeff Goldblum werden gemeinsam wohl keine Invasoren mehr vom Himmel holen. Bild: Fox

17 Jahre ist es jetzt her, dass Will Smith zum ersten Mal die Erde gerettet hat. Heute vollbringt er solche Heldentaten quasi wöchentlich - aktuell sogar zusammen mit seinem Sohn Jaden Smith in „After Earth„. Aber als 1996 die außerirdischen Invasoren auf ihre Art den „Independence Day“ feiern wollten, wurde Will Smith zum globalen Retter, Helden und Hollywoodstar zugleich. Reich vermutlich auch. Nicht zuletzt hatte Regisseur Roland Emmerich den Blockbuster für schlaffe 75 Millionen Dollar heruntergekurbelt - und damit saftige 800 Millionen Dollar in die Kasse des Studios gespült.

Und was hat das zur Folge? Natürlich: Begehrlichkeiten - und somit eine unvermeidbare Fortsetzung. Die allerdings schon ziemlich lange auf sich warten lässt…Doch seit einiger Zeit tut sich was im Staate der Heuschrecken-Invasoren: Die Story steht (Aliens kommen via Wurmloch zurück), Bill Pullman wird angeblich wieder als Präsident (eher Ex-Präsident) auftreten - und auch Roland Emmerich soll erneut Regie führen. Das Projekt hat also durchaus schon Fahrt aufgenommen. Aber einer will einfach nicht mitfahren: Will Smith.

Das hat jedenfalls Emmerich während seiner Promo-Tour zu „White House Down“ vor der Presse eingestanden - und auch gleich den Grund dafür genannt: „Will Smith kann nicht kommen, weil er zu teuer ist“, lautetet seine Begründung. Normalerweise spricht man eher von „nicht wollen“, wenn einem Star zu wenig geboten wird. Aber bitte. Macht ja alles auch gar nichts - ist eher besser für den Film. Findet zumindest der Regisseur: „Er wäre aber auch ein zu großer Name gewesen. Das wäre alles einfach zu viel gewesen“, versuchte er im Nachklapp die Stimmung zu retten. Na eben: Große Stars stören in Filmen bekanntlich meist nur. Arbeitet man doch viel lieber mit völlig Unbekannten wie Channing Tatum, Jamie Foxx oder Maggie Gyllenhaal, wie in „White House Down“. Manchmal macht Schönquatschen die Sache nur noch schlimmer…

Nicht mehr dasselbe

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Aber hinter jede schlechte Nachricht gehört auch eine gute: „Wir haben in etwa die Hälfte der Leute, die Ihr vom ersten Film kennt“. Ob damit irgendwelche Statisten oder doch Jeff Goldblum gemeint ist, wurde nicht weiter ausgeführt. Denn der Verlust von Will Smith ist - wenn man ehrlich ist - für Fans bereits eine Katastrophe. Sollte auch Jeff Goldblum als genial-verpeilter Technikfreak David Levinson fehlen, könnte man gleich einen anderen Feiertag für den Titel herauspicken. Denn dann gäbe es so oder so einen völlig anderen Film als „Independence Day“ - der ja nicht zuletzt vom Zusammenspiel der beiden unterschiedlichen Partner lebte. Thanksgiving würde gehen.

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