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Regisseur Joseph Kosinski zu "Tron 3"

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Jeff Bridges Poster
© Walt Disney

Fortsetzungen sind bekanntlich immer ein Problem - vor allem von legendären Filmen. Joseph Kosinski ist für „Tr3N“ dennoch zuversichtlich.

Joseph Kosinski will die Fanbase von "Tron" noch erweitern Bild: Walt Disney

„Tron“ ist Kult. Durch seine irre Story, spektakuläre Optik und nicht zuletzt Hauptdarsteller Jeff Bridges zog der Virtual Reality-Klassiker aus dem Jahr 1982 Millionen von Fans erst in das Innenleben eines PCs und dann in seinen Bann. Diese durften daraufhin allerdings fast 30 Jahre lang schmoren, bis sich Joseph Kosinski der Story um durchgeknallte Programme, die in einer virtuellen Welt menschliche Züge tragen, erneut annahm. Die Fortsetzung hatte zwar ebenfalls Jeff Bridges und eine atemberaubende Optik - nur an der Story haperte es. Trotzdem ließ sich „Tron: Legacy„, wenn schon nicht als Kult, so doch wenigstens als finanzieller Erfolg verbuchen.

Anscheinend hat der Regisseur die Hoffnung aber noch nicht aufgeben, den alten Kult noch einmal zu reaktivieren - und schraubt entschlossen an einem dritten Teil. Oder lässt schrauben: In puncto Story setzt er doch lieber auf Profis - schließlich ist Kosinski als gelernter Werbefilmer eher ein Mann des Bildes denn des Wortes. Doch gibt es auch diesbezüglich durchaus Neues zu vermelden: Angeblich wartet er quasi stündlich auf die ersten Story-Konzepte und ist zuversichtlich, dass „Tron 3“ - oder „Tr3N“, wie der Arbeitstitel wohl lautet - dann zügig in die Realisierungs-Phase übergeht: „Das ist die Story, an der wir seit 2009 arbeiten“, sagte der Filmemacher jetzt in einem Interview, „und ich bin wirklich aufgeregt von der Idee, die wir dafür haben.“

Damit steht er nicht allein. Schließlich war es eben die arg dünne Rahmengeschichte, die allen „Tron“-Fans viel Spaß an der visuell opulenten Fortsetzung vermieste. Doch die scheinen mit „Tr3N“ auch nicht unbedingt gemeint: „Wo ‚Tron: Legacy‘ letztlich die meisten ‚Tron‘-Fans bedient hat, wird die Idee jetzt verbreitert - und zwar auf wirklich spannenden Art. Ich denke, wir erfüllen so ein Versprechen, das beide „Tron“-Filme gegeben haben. Es öffnet den Film. Und zwar so, dass ihm eine viel breitere Anziehungskraft verliehen wird.“

Letztlich zählt der Inhalt

Ja wer will denn sowas? Die Geschichte um ein bevölkertes Universum jenseits von Bits und Bytes hat sich ja letztlich nie dafür geeignet, die Massen zu begeistern. Viel zu speziell, dazu ziemlich nerdig - und nicht zuletzt völlig Frauen-inkompatibel. Aber wie sagt der Regisseur so richtig: „Am Ende dreht sich alles um das Drehbuch - und darum sicherzustellen, dass die Story überzeugend genug ist, alle von uns zu vereinen.“

Das muss er zunächst aber für „Oblivion“ unter Beweis stellen. In seinem aktuellen Projekt hetzt er nämlich Tom Cruise, Morgan Freeman und Olga Kurylenko über eine verwüstete Erde der fernen Zukunft. Und auch sein neues Werk scheint optisch über alle Zweifel erhaben - die Story hingegen muss den Publikumstest ab 11. April erst noch bestehen.

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