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Berlinale 2011: Eröffnung mit "True Grit" und dem Dude

Berlinale 2011: Eröffnung mit "True Grit" und dem Dude
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 04.12.1949 in Los Angeles, Kalifornien  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Sprecher

Mit einem echten Hollywoodkracher eröffnete Festivaldirektor Dieter Kosslick die 61. Berlinale: Am Potsdamer Platz in der Hauptstadt wurde der rote Teppich für den Western „True Grit“ ausgerollt. Der neueste Streich von Joel und Ethan Coen mit Jeff “Der Dude“ Bridges in der Hauptrolle, ist bereits für zehn Oscars nominiert. Der Streifen läuft in Berlin außer Konkurrenz, bietet aber als Eröffnungsfilm eine ordentliche Portion Hollywoodflair auf dem roten Teppich vor dem Berlinale Palast.„True Grit“ ist das Remake des Films „Der Marshall“ von 1967 von Henry Hathaway, für den Hauptdarsteller John „The Duke“ Wayne einen Oscar gewann. Ob der Dude dem Duke das Kunststück nachmacht, werden wir bei der Oscarverleihung am 27. Februar sehen, auch Bridges ist für die Rolle des Rooster Cogburn nominiert.Die Coen-Brüder haben sich allerdings nicht den Film, sondern die Romanvorlage von Charles Portis zum Vorbild genommen, wie Jeff Bridges sagte. Als die als verschroben bekannten Coen-Brüder ihn wegen des Projekts kontaktierten, hat er es für schwer gehalten, gerade diesen Klassiker neu zu verfilmen. „Ich dachte, die beiden hätten eine totale Meise, aber das wäre ja nichts Neues“, sagte Bridges. Die beiden haben ihm dann die Romanvorlage gegeben und er war überzeugt. Die Parallelen von Buch und dem Stil der Coen-Filme überzeugten den Dude. Zur Premiere waren auch Hailee Steinfeld und Josh Brolin angereist, der in seinem zweiten Auftritt in einem Film des Regie-Duos Coen diesmal den bösen Killer Tom Chaney geben darf. Auf dem roten Teppich war die unheimliche Aura von Brolins Rolle einem strahlenden Lächeln gewichen, als er mit seiner Frau, der Schauspielerin Diane Lane, zur Premiere kam. Auch Jeff Bridges starrte nicht mehr finster wie Rooster Cogburn durch die Gegend. Er schrieb gut gelaunt am roten Teppich Autogramme. Die 15-jährige Steinfeld wirkte auch im erwachsenen Schwanenkleidchen nicht viel älter, als Hattie, das Mädchen mit den Flechtzöpfen, das auf der Leinwand auf Rache am Mörder ihres Vaters brennt. Gegen die Starpower von Schauspiel-Schwergewicht Bridges anzukommen ist schwer, aber Hailee hat sich gut geschlagen und eine Menge Autogrammjäger glücklich gemacht. Für ein bisschen Budenzauber am Teppich sorgte der deutsche Schauspieler Hannes Jaenicke, der im Smoking mit einem Motorrad des Berlinale-Sponsors BMW vorfuhr. Von der Menge wenig beachtet wurde Premierengast Zachary Quinto, der als Mr Spock aus J.J. Abrams „Star Trek“-Neuauflage bekannt ist. Der Jungstar konnte relativ unbehelligt über den roten Teppich in den Berlinale Palast schlendern, ist aber dem Adlerauge unseres Fotografen nicht entgangen. Quinto steht erst am zweiten Festival-Tag im Rampenlicht und stellt den Film „Margin Call“ vor, in dem er an der Seite von Kevin Spacey und Jeremy Irons spielt.Im Palast selbst ließen Bridges, Brolin und Steinfeld sich brav beklatschen und verließen dann durch eine Hintertür das Kino. Sie nutzten die Zeit, in der das Publikum den Film sehen konnte, für ein Abendessen im exklusiven Promi-Restaurant Borchardts, bevor sie brav nach Filmschluss wieder in den Kinosaal schlüpfen, um den Premierenapplaus entgegen zu nehmen.