Jean-Louis Trintignant

Schauspieler • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

An der Seite von Brigitte Bardot wurde der 1930 geborene Jean-Louis Trintignant bereits mit seinem dritten Film „Und immer lockt das Weib“ (1956) als schüchterner Liebhaber bekannt. Nach dreijährigem Militärdienst (1956 – 1959) wieder beim Film, pendelte Trintignant zwischen Frankreich und Italien in den unterschiedlichsten Produktionen („Angélique“, „Verliebt in scharfe Kurven“), bis ihn die Rolle des Rennfahrers und Witwers in Claude Lelouchs „Ein Mann und eine Frau“ (1966) auch international bekannt machte. Trintignant spielt stets zurückhaltend kompetent, unaufdringlich beherrschend und mit sparsamen Gesten ohne jede Eitelkeit. In vielen französischen Unterweltfilmen („Das Geheimnis“, „Brutale Schatten„, „Flic Story“) variierte er das schauspielerische Arsenal des Film noir. Herausragende Leistungen sind sein Untersuchungsrichter in „Z“ (1968), der stumme Kopfgeldjäger in Sergio Corbuccis Italo- Schnee-Western „Leichen pflastern seinen Weg“ (1968), der homosexuelle Faschist in Bernardo Bertoluccis „Der Konformist“ (1970) und der Gauner in Claude Lelouchs „Voyou“ (1970). An der Seite von Romy Schneider beeindruckte er als humpelnder zynischer Machtstratege, der den Werdegang der „Bankiersfrau“ (1980) kommentiert. Zu seinen bedeutenden Rollen in den 90ern zählen der alte Richter in Krzysztof KieslowskisDrei Farben: Rot“ und der Maler, zu dessen Begräbnis Freunde und Verwandte in Patrice Chereaus „Wer mich liebt, nimmt den Zug“ fahren. Trintignant war mit Stéphane Audran verheiratet und trat mehrfach in den Filmen seiner zweiten Frau Nadine (Marquand) Trintignant auf.

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