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Jean Dujardin

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Bekannt aus:
  • Geboren: 19.06.1972 in Rueil-Malmaison  Frankreich
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Regisseur, Drehbuchautor
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Leben & Werk

Französischer Schauspieler, Regisseur, Autor und Produzent. Jean Dujardin ist einer der populärsten französischen Komiker, der den Geschmack seiner Landsleute trifft und regelmäßig Kassenerfolge einfährt.

Dujardin, mit der Cognac-Dynastie nicht verwandt, ist Komiker durch und durch, extrem wandlungsfähig und mit Prinzipien: „Ich wähle lieber einen guten Thriller, als eine schlechte Komödie. Ich orientiere mich an der Story. Wenn sie mir gefällt, mache ich den Film.“

So ist Dujardin in der atemlosen Werbewelt-Satire „39,90“ (2007), im Gangsterfilm „Ca$h“ (2008), im Thriller „Counter Investigation - Kein Mord bleibt ungesühnt“ (2007), als Spion „OSS 117“ (2006) und in Komödien zu sehen.

Sein mit über vier Millionen Besuchern größter Kassenerfolg war zunächst der Kult gewordene „Brice de Nice - Cool Waves“ (2005), wo er als reicher Müßiggänger Brice Agostini in Nizza Parties schmeißt, während er als Surfer auf die perfekte Welle wartet. Jean Dujardin hatte Brice, den Großsprecher, Anmacher und coolen Surfer, zehn Jahre zuvor in Sketchen seiner One-Man-Show entwickelt.

1972 in Rueil-Malmaison, Hauts-de-Seine, geboren, leistete er seinen Wehrdienst ab, den er als große Inspirationsquelle betrachtet, und begann in Pariser Kabaretts. Im Theatre du Carré Blanc lernte er Bruno Salomone, Eric Collabo, Eric Manot und Emannuel Joucla kennen, mit denen er die bald populäre Gruppe „Nous C Nous“ formte und in Patrick Sébastiens Show „Fiesta“ (France 2) auftrat. 1997/98 wurde er drei Mal Sieger in der Talentshow „Graines de stars“ und machte sich als Loulou in der Mini-Serie „Un gars, une fille“ (1999-2002) einen Namen.

Den ersten Schritt zur Kinokarriere unternahm Dujardin 2002 im Sketchfilm „A l’abri des regards indiscrets“. Es folgte eine Komödie nach der anderen: als Verkäufer in „Ah! Si j’étais riche“ (2003, mit Jean-Pierre Darroussin), als Kommissar in „Toutes les filles sont folles“ (2003), Sohn einer schrägen Familie in „Bienvenue chez les Rosés“ (2003) und Trauzeuge Alex, der den Trauring verloren hat, in „Jein, ich will“ (2003, TV-Titel: „Französische Hochzeit“). Großen Erfolg (3,6 Millionen Besucher) hatte Dujardin 2007 als egomaner Werbeprofi Octave Parango in der Satire „39,90“, die Verfilmung des Bestsellers von Frédéric Beigbéder.

Kurz vor dem Durchbruch mit „Cool Waves“ spielte Dujardin im Thriller „Cash Truck“ (2004, mit Albert Dupontel) einen Sicherheitsmann, der einen großen Coup plant. Im düsteren Thriller „Counter Investigation“ (2007) will er als Polizist den Mord an seiner Tochter rächen, doch der Täter ist möglicherweise unschuldig. In „Ca$h“ (2008) führt er an der Seite von Jean Reno einen großen Coup durch. Auf spezielle Weise französisch ist sein adeliger Superspion Hubert Bonissant de la Bath alias OSS 117, der in der Agentenkomödie „OSS 117 - Cairo, Nest of Spies“ (2006) im Kalten Krieg Chauvi- und Charmeurattitüden ausspielt. 2009 steht mit „OSS 117 - Rio ne répond plus“ ein weiteres Abenteuer mit dem Edelspion an. Danach verkörperte Dujardin den Comic-Helden „Lucky Luke“.

Seinen größten internationalen Erfolg feiert Dujardin im Schwarzweiß-Stummfilm „The Artist“, in dem ausgerechnet seine Herzdame ihm den Rang als größter Schauspielstar abzulaufen droht, weil sie besser mit dem neu erfundenen Tonfilm klar kommt. Dafür gab’s zu Recht einen Oscar als bester Hauptdarsteller. Nun brilliert Dujardin im hocherotischen Thriller „Die Möbius Affäre“ als russischer Spion, der sich mit einer amerikanischen Doppelagentin einlässt.

Für das Fernsehen produzierte und schrieb Dujardin die 40-teilige Komödienserie „Palizzi“ (2007; pro Folge 26 Minuten), die schildert, wie sich ein nach 15 Jahren entlassener Gangster durchs Leben schlägt.

Jean Dujardin ist mit der Schauspielerin Alexandra Lamy verheiratet, die er während der Serie „Un gars, une fille“ kennenlernte. Sie haben zwei Kinder.

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