Jason Schwartzman

Schauspieler • Producer • Musiker • Sprecher • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler und Musiker. Als Mann fürs sympathisch Skurrile wurde der amerikanische Schauspieler Jason Schwartzman vor allem in Filmen von Regisseur Wes Anderson („Moonrise Kingdom„) bekannt und spielte in der Folge zumeist leicht schrullige junge Männer, die nach dem Sinn des Lebens fahnden und sensibel, schüchtern, unbeholfen und weltfremd daherkommen. Der Cousin von Sofia Coppola war unter ihrer Regie der französische Dauphin und spätere König Ludwig XVI. im Biopic „Marie Antoinette“ (2006), das die Geschichte der Mätresse und ihres täglichen Lebens am Hof von Versailles erzählt. An der Seite von Charlie Sheen ist er in Roman Coppolas nach dem Drehbuch von Anderson inszenierter Komödie „Charlies Welt“ (2013) als spleeniger Stand Up-Comedian Jack Kirby zu sehen.

Jason Schwartzman wurde 1980 in Los Angeles als Sohn des Produzenten Jack Schwartzman (1932-1994; „007 -Sag niemals nie“) und der Schauspielerin Talia Shire („Der Pate“, „Rocky“) geboren. Mit zehn Jahren entdeckte er im Ferienlager das Interesse an Film und drehte mit Bruder Robert Amateurfilme. Als ihm die Eltern ein Schlagzeug schenkten, gründete er 1994 die Band Phantom Planet, wurde ihr Drummer und verließ die Band kurz vor ihrem Durchbruch mit dem Titelsong der Serie „O.C., California“ (2002). 2006 gründete er das Soloprojekt Coconut Records, mit dem er zwei Alben aufnahm. Er steuerte Songs und Soundtracks zu Filmen und Serien wie „Orange County„, „Cloverfield“ und „Smallville“ bei.

Schwartzmans Wunsch, sich wieder dem Film zu widmen, erfüllte sich 1998 auf ideale Weise, als er Regisseur und Autor Wes Anderson begegnete und in „Rushmore“ den Studenten Max Fischer verkörperte, Vorbild für alle späteren skurrilen Charaktere von Schwartzman wurde und selbst für „The Big Bang Theory„. Mit Anderson arbeitete Schwartzman an bislang sieben Filmen, war dichtender Umweltschützer in „I Heart Huckabees„, unternahm mit Owen Wilson und Adrien Brody eine Indienreise in „Darjeeling Limited„, sprach den Sohn des Titelhelden (George Clooney) in „Der fantastische Mr. Fox“ und war Cousin Ben in „Moonrise Kingdom“. 2014 steht mit „The Grand Budapest Hotel“ (mit Ralph Fiennes als Concierge) eine neue Zusammenarbeit mit Anderson an.

Schwartzman war 2002 der clevere Geek Ethan in der Teeniekomödie „Slackers“, Hauptdarsteller im Drogenfilm „Spun – Drei Tage im Rausch“ (mit Brittany Murphy), spielte Ringo Starr in der fiktiven Biografie „Walk Hard: Die Dewey Cox Story“ und einen Stand Up-Comedian in Judd Apatows „Wie das Leben so spielt“ (2009). Von 2009-11 verkörperte er in der HBO-Serie „Bored to Death“ (24 Episoden) den Schriftsteller Jonathan Ames, der mit neuer Identität ins Leben eines Privatdetektivs schlüpft.

Für „Rushmore“ erhielt Schwartzman mehrere Auszeichnungen, darunter den Chlotrudis Award.

Jason Schwartzman ist mit Modedesignerin Brady Cunningham verheiratet und hat mit ihr eine Tochter.

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