Jason Robards

Jason Robards

Leben & Werk

Western-Helden, amerikanische Patriarchen und Personen der Zeitgeschichte sind die Domäne des 1922 in Chicago geborenen Jason Robards, der nach einer langen Theaterlaufbahn 1958 im Film debütierte. Robards’ Figuren umgibt eine abgeklärte Ruhe, die Aura gelebten Lebens und das Wissen um die Vergänglichkeit. Der alte geheimnisvolle Outlaw Cheyenne, der in Sergio Leones Meisterwestern “Spiel mir das Lied vom Tod” in Claudia Cardinale verliebt ist, der Goldsucher Cable Hogue, der in Sam Peckinpahs “Abgerechnet wird zum Schluss” in der Wüste eine Wasserstation baut, und der tuberkulosekranke Spieler Doc Holliday in “Die fünf Geächteten” gehören zu seinen, für den Western Maßstäbe setzenden Figuren. Als Herausgeber der “Washington Post” deckt er seine Reporter (Robert Redford und Dustin Hoffman) in dem Watergate-Film “Die Unbestechlichen” (“Oscar” für die beste Nebenrolle), als Schriftsteller Dashiell Hammett in “Julia” (erneut “Oscar” für die beste Nebenrolle) sinniert er über die Zeit mit Lillian Hellman (Jane Fonda), und als Medien-Tycoon liegt er in “Magnolia” im Sterben. Vorher schon hatte er den spleenigen Millionär, Erfinder und Produzenten Howard Hughes in “Melvin und Howard” gespielt. Die Titelrolle in Werner Herzogs “Fitzcaraldo” gab Robards nach drei Wochen im Dschungel krankheitsbedingt an Klaus Kinski ab. Robards tritt seit den 70er Jahren sporadisch, seit den 80ern regelmäßig in TV-Filmen und TV-Biopics auf, in denen er unter anderem die Präsidenten Nixon und Roosevelt und den Schriftsteller Mark Twain verkörperte. Robards, Sohn des bekannten Schauspielers Jason Robards Sr., war in erster Ehe mit “Bogey’s Baby” Lauren Bacall verheiratet.

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