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Leben & Werk

Der deutsche HipHop-Künstler Jan Delay kommt 1976 unter dem bürgerlichen Namen Jan Phillip Eißfeldt in Hamburg zur Welt. Der Teenager interessiert sich zunächst für Punk, später für Rap und HipHop. Im November 1991 gründet der gemeinsam mit Denyo (heute als Solokünstler „Denyo77“ unterwegs), DJ Mad und Mardin ein eigenes Projekt, das sie anfangs Absolute Beginners (englisch), später Absolute Beginner (deutsch) nennen. Zu Hause bei Eißfeld entstehen auf einem 8-Bit-Sampler und einem Mehrspur-Cassettenrecorder erste Aufnahmen. Unter der Regie von Ale Sexfeind (Buback Tonträger) produziert das Quartett die 1993 veröffentlichte EP „Götting“, der im Juni 1994 „III Styles“ folgt. 1996 kommt die erste LP „Flashnizm (Stylopath)“ in den Handel, auf welcher sich Dub, Bossa Nova, Funk und Rap vereinen. Angesichts des ausbleibenden Erfolges steigt Mardin aus und wird durch den Kollegen Arfman (Matthias Arfmann) ersetzt, der auch die Produzentenrolle übernimmt. Mit Stücken wie „Rock On“ und „Liebes Lied“ vom Album „Bambule“ gelingt den Absoluten Beginnern kurz darauf der Durchbruch. Nebenbei arbeitet Eißfeldt bereits an einer Sololaufbahn, für die er sich die Pseudonyme Eizi Eiz und Jan Delay zulegt (ein Wortspiel mit dem Namen der in den Neunzigern erfolgreichen Sängerin Young Deenay und der englischen Bezeichnung für das vor allem im Dancehall unverzichtbare Echo-Gerät). 1997 gründet er gemeinsam mit einigen Kollegen das Independent-Plattenlabel Eimsbusch, mit welchem vornehmlich der HipHop-Nachwuchs gefördert werden soll. Für Herbert Grönemeyers Sampler „Pop2000“ nimmt Eißfeld den Nena-Titel „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ neu auf und kommt so zu unerwarteten Platin-Ehren. Gemeinsam mit der Sam Ragga Band und Matthias Arfmann als Produzent arbeitet er nun an einem Solo-Debüt, welches unter dem Titel „Searching For The Jan Soul Rebels“ 2001 in die Plattenläden kommt. Die Mischung verschiedener Stilrichtungen von Reggae bis HipHop stößt bei der Kritik auf beinahe durchweg positive Resonanzen. Das deutsche HipHop-Magazin Juice verleiht dem Werk mit sechs Kronen gar die Bestnote. 2003 erscheint wieder ein Beginner-Album, „Blast Action Heroes“. Im selben Jahr meldet die Plattenfirma Eimsbusch Insolvenz an. Am 4. August 2006 veröffentlicht Jan Delay sein zweites Soloalbum: Auf dem von Arfmann und Tropf produzierten Werk „Mercedes-Dance“ lässt sich der Sonnenbrillenfan mit der nasalen Stimme von seiner neuen Band „Disko No.1“ unterstützen.

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