James Mason

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Leben & Werk

Einer der in Hollywood vielbeschäftigten Briten, drehte James Mason (1909 – 1984) zeitweise vier bis fünf Filme pro Jahr. In England schon ein Star, wo er den verfolgten irischen Untergrundkämpfer in Carol Reeds „Ausgestoßen“ (1947) gespielt hatte, verlegte er sich in den USA auf seriöse Herren mit zwielichtigen Geschäften, Spione wie in „Der Fall Cicero“, den Brutus in „Julius Caesar“ und den Rommel in „Der Wüstenfuchs“. Mason war in allen Genres zu Hause, ob in Ritterfilmen wie „Prinz Eisenherz“oder Melodramen wie „Ein neuer Stern am Himmel„. Populär wurde sein Kapitän Nemo in „20.000 Meilen unter dem Meer“ und der Professor, der eine Expedition in „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ leitet.

Mason umgab stets ein Hauch von Romantik, aber er konnte auch die selbstzerstörerischen, dunklen und erotomanen Seiten seiner Gentlemen und Bonvivants auf Segelyachten und in Casinos herausarbeiten. Berühmt bleibt er als Gegenspieler von Cary Grant in Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ und als dem Nymphchen „Lolita“ verfallener Professor in Kubricks Vladimir-Nabokov-Verfilmung. In späteren Jahren nahm er Nebenrollen in Großproduktionen („Mayerling“) an, verführt die blutjunge Helen Mirren in „Das Mädchen vom Korallenriff“ (1969) und veröffentlichte 1981 seine Memoiren.

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