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Leben & Werk

Von seinen Darstellern als der ideale Schauspielerregisseur gerühmt, gewann der amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor James L. Brooks für mehrere Filme entsprechende Oscars und Golden Globes. Nach fast 20 Jahren Fernseharbeit schaffte er den Übergang zum Film 1979 mit dem Drehbuch zu der von Alan J. Pakula inszenierten Komödie „Auf ein Neues“ (mit Burt Reynolds, Candice Bergen und Jill Clayburgh).

Bereits Brooks‘ Debütfilm als Regisseur, „Zeit der Zärtlichkeit“, wurde 1983 mit Oscars als bester Film, für die beste Regie, für die beste Drehbuchadaption (ebenfalls Brooks), für die beste weibliche Hauptrolle (Shirley MacLaine) und für die beste männliche Nebenrolle (Jack Nicholson) ausgezeichnet. Das Melodram um eine verhärtete Mutter, die durch den Nachbarn, einen lebenslustigen Astronauten (Nicholson), und den Krebstod der Tochter (die ebenfalls Oscar-nominierte Debra Winger) wieder ins Leben geführt wird, umreißt Brooks‘ Interessen als psychologischer Tiefenausloter in nachvollziehbaren, leicht überspitzten Situationen und Extremlagen. Die Menschwerdung eines Nachrichtensprechers und einer TV-Produzentin in „Nachrichtenfieber“ (1987) gewann drei New Yorker Kritikerpreise, Film und Drehbuch waren Oscar-nominiert. Der Film brachte der Schauspielerin Holly Hunter den Durchbruch und bestätigte das Können von William Hurt. 1994 entstand „I’ll Do Anything„, eine Komödie, in der Nick Nolte als gestresster Schauspieler die darstellerischen Talente seiner Tochter aus erster Ehe entdeckt.

Brooks‘ größter kommerzieller Erfolg wurde die Komödie um die Menschwerdung des misanthropischen Schriftstellers (Jack Nicholson), der in „Besser geht’s nicht“ ein Herz für Schwule, Hunde und seine Lieblingskellnerin (Helen Hunt) entdeckt. Hunt und Nicholson wurden mit Oscars und Golden Globes als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet, der Film selbst erhielt einen Golden Globe als beste Komödie. Im Anschluss ließ sich Brooks sieben Jahre Zeit für seinen nächsten Film, die Sozialkomödie „Spanglish“, die einmal mehr die zwischenmenschlichen Töne in den Mittelpunkt stellt: Die junge mexikanische Mutter Flor (Paz Vega), die zunächst kein Wort Englisch kann, findet einen Job bei einer reichen Familie in Los Angeles und knüpft zarte Bande zu ihrem Boss (Adam Sandler), der von seiner hysterischen Frau (Téa Leoni) vernachlässigt wird.

Als Produzent war Brooks ähnlich erfolgreich wie als Regisseur und für Filme wie „Der Rosen-Krieg“ (mit Michael Douglas und Kathleen Turner) und „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ (mit Tom Cruise und Renée Zellweger) verantwortlich. Ebenfalls als Produzent war er an der populären Zeichentrick-TV-Serie „Die Simpsons“ beteiligt, die er zudem gemeinsam mit Autor Matt Groening und Sam Simon entwickelte.

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