James Franco

James Franco

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er war die Idealverkörperung von Pop-Idol James Dean im TV-Biopic, tragischer Kobold Harry Osbourne in der “Spider-Man”-Trilogie sowie romantisches Objekt der Begierde, Frauenschwarm und “der Junge mit dem schönsten Lächeln”: James Franco ist ein vielseitiger wie attraktiver Mime mit überlegter Rollenauswahl. Populär geworden ist er durch die tragische Figur in Sam Raimis “Spider-Man”-Trilogie (2000, 2002, 2007). Franco spielt Harry Osbourne, den besten Freund von Peter Parker, der durch den Tod seines Erfinder-Vaters traumatisiert ist und dem Spinnenmann die Szenen stiehlt. Was ihm ebenfalls in “City by the Sea” (2002) gelang, wo er als unter Mordverdacht stehender drogenabhängiger Sohn eines Polizisten (Robert De Niro) dem Weltstar die Schau stiehlt. De Niro hatte Franco im Biopic “James Dean” (TNT 2001) gesehen und auf der Stelle engagiert. Für die Rolle der Schauspiellegende Dean musste Franco widerwillig rauchen.

Mit seinem Lächeln, das durch die Grübchen in der Wange betont wird und je nach Gefühlslage ironisch bis bedrohlich wirken kann, war Franco als Koch Freund von Neve Campbell in Robert Altmans Ballettfilm “The Company” (2003) und englischer Prinz und Titelheld in der mittelalterlichen Legende um “Tristan und Isolde” (2005). Mit Partnerin Sienna Miller (“Casanova”) unternahm er als junger Dieb in “Camille” (2007) eine Hochzeitsreise mit Hindernissen an die Niagara-Fälle. Franco ist häufig in Kriegs- und Militärfilmen zu sehen, so in Justin LinsAnnapolis” (2005), wo er in der Marineakademie als Boxer antreten muss, in John DahlsThe Great Raid – Tag der Befreiung” (2005), wo er als Captain mit 500 Gefangenen aus einem japanischen Lager auf den Philippinen ausbricht, in Tony BillsFlyboys – Helden der Lüfte” (2006), wo er als Kampfpilot der Lafayette Escadrille, erstes amerikanisches Luftkampfgeschwader im Ersten Weltkrieg, fliegt, und in Paul Haggis’ “In the Valley of Elah” (2007) als Sergeant im Irak-Krieg.

James Edward Franco wurde 1978 in Paolo Alto, Kalifornien, als Sohn einer Mutter russischer Abstammung und eines Vaters portugiesisch-schwedischer Abstammung geboren. Er absolvierte die örtliche High School, jobbte bei MacDonald’s und studierte ab 1996 Englisch an der University of California in Los Angeles, wo er Schauspielkurse belegte, um seine Schüchternheit zu überwinden. Nach einem Jahr gab er das Englischstudium auf und ließ sich am Playhouse West zum Schauspieler ausbilden. Nebenrollen in TV-Serien wie “Freaks and Geeks – Voll daneben, voll im Leben” ((NBC) und Kinofilmen wie der Komödie “Ungeküsst” (mit Drew Barrymore) folgte mit “James Dean” und “Spider-Man”, wo er sich für die Rolle von Peter Parker beworben hatte, der Durchbruch.

2003 gründete James Franco Rabbit Bandini Productions und führte Regie bei “The Ape” (2004), “Fool’s Gold” (2005) und “Good Time Max” (2006). Allesamt Low-Budget-Produktionen, die auf mit Freunden verfassten kurzen Theaterstücken basieren, die er mit Merriwether Williams zu Drehbüchern formte und bei denen er die Hauptrolle übernahm.

James Franco hat definitiv seine Schüchternheit überwunden, lebt in Los Angeles mit Model Ashley Hartman, malt in der Freizeit und ist lizenzierter Pilot.

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