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Leben & Werk

Britischer Schauspieler. Raubein alter Schule und versierter Charakterdarsteller, gehört James Faulkner mit rund 100 Kino- und TV-Filmen zu den vielbeschäftigten

Nebendarstellern in tragenden und kleinen Nebenrollen. Faulkner hat vom Killer, Kardinal und Komponisten über den Lord, Loser und Schriftsteller bis zum Agenten und Abenteurer alles gespielt, er trat in Thrillern, Biopics, Fantasyfilmen, Kriegsepen, Dramen und Komödien auf. In internationalen Produktionen in aller Welt zu Hause, spielte er vornehmlich in britischen Filmen und TV-Serien und gab auch Gastspiele in deutschen Filmen, so 1979 in Jochen Richters Thriller „Ich bin dein Killer“, 1987 im Abenteuerfilm „Tödlicher Auftrag“, 2005 im Historienepos „Das Konklave“ und in einer größeren Rolle als verwilderter südafrikanischer Ranger Bill aus Kapstadt in der Jugenddetektivstory „Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel“ (2007).

James Reed Faulkner wurde 1948 im Londoner Stadtteil Hampstead geboren und debütierte nach seiner Ausbildung zum Theaterschauspieler – er arbeitet unter anderem für die Royal Shakespeare Company – 1972 in „Der große Walzer“ als Josef Strauß, Komponist, Kapellmeister und Bruder von Walzerkönig Johann Strauß. Er spielte Leutnants in den britischen Filmen „Die Schande des Regiments“ (1976) und „Zulu Dawn – Die letzte Offensive“ (1979, auch Produktion), spanische Großinquisitoren in „Mach’s noch einmal, Columbus“ (1992, aus der „Carry on…“-Serie) und „Tag der Finsternis – Day of Wrath“ (2006, mit Christopher Lambert), britische Lords in der Spionagekomödie „Agent Cody Banks 2: Mission London“ (2004) und Robert De Niros CIA-Saga „Der gute Hirte“ (2006).

Faulkner war der Schriftsteller Aldous Huxley („Brave New World“) im D.H. Lawrence-Biopic „Priest of Love“ (1981), Gangster im Thriller „The Piano Player – Brennende Seelen“ (2002, mit Christopher Lambert und Dennis Hopper) und im Bankraubthriller „The Bank Job“ (2008, mit Jason Statham). Er arbeitete mit Bai Ling in der Martial-Arts-Fantasy „Monkey King“ (2001), in George Sluizers Serienkillerthriller „Crime Story“ (1996, mit Stephen Baldwin) und Sluizers Politthriller „The Commissioner“ (1998, mit John Hurt). In den „Bridget Jones“-Komödien (2001, 2004) war er der verschrobene Onkel Geoffrey, in der Komödie „I Capture the Castle“ (2003) gehörte er zur adeligen Verwandtschaft der im Film porträtierten verrückte Familie.

Zu Faulkners TV-Arbeiten gehören neben zahlreichen Gastauftritten in Serien wie „Die Mars-Chroniken“, „Highlander“, „Zorro“, „Poirot“, „Alias Smith & Jones“ und „Relic Hunter“ die Fernsehfilme „Ich, Claudius, Kaiser und Gott“ (1976, als Herodes Agrippa) und der Zweiteiler „Agent ohne Namen“ (1988, mit Richard Chamberlain), eine Erstverfilmung von Robert Ludlums Agententhriller „Die Bourne Identität“ (2001 mit Matt Damon als Kinofilm).

Seit 1998 hat Faulkner regelmäßige Aufgaben als Voice Actor in den englischen Versionen japanischer Mangas, zuletzt 2005 „Cromartie High School“ und „Full Metal Panic!“.

James Faulkner ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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