Seit einem Jahrzehnt schon sitzt James Cameron auf den Rechten zu „Battle Angel Alita“. Aber um keinen Preis will der „Avatar“-Macher die Kampf-Göre einem anderen anvertrauen …

"Avatar"-Schöpfer James Cameron ist für den Rest des Jahrzehnts ausgebucht Bild: Kurt Krieger

„Ich nehme das „Battle Girl“ nicht mit ins Grab,“ schwor Super-Regisseur James Cameron im vergangenen Jahr. Den heißen Manga-Stoff kündigte er für 2014 an. Jetzt erneuert er sein Versprechen, allerdings auch mit neuem Termin: Er lässt die Cyborg-Amazone nicht vor 2017 von der Leine.

Grund für die ständige Verschiebung seines Herzensprojektes ist der Erfolg des Megamärchens „Avatar - Aufbruch nach Pandora„. Mit den beiden Fortsetzungen will Cameron noch mehr neue Filmtechnik auf der Leinwand sichtbar machen - und das kostet vor allem Zeit.

Doch 2017 soll die „Avatar“-Trilogie abgeschlossen sein und dann, so der Regisseur während eines Symposiums in Mexico City, kommt endlich „Battle Angel Alita“ an die Reihe. Das wird Vanessa Munroe nicht gerne hören, denn bislang war Taylor Stevens Romanheldin aus „The Informationist“ Camerons Favoritin für die Post-„Avatar“-Zeit.

Harte Kritik an „Iron Man 3“ und „Man of Steel“

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„Battle Angel Alita“ spielt im 26. Jahrhundert. Die Menschheit hat ihre Zivilisation in Grund und Boden gebombt. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Alita, die sich mit zwei drängenden Probleme herumschlagen muss: Sowohl in ihrem Cyborg-Körper als auch in ihrem Gedächtnis klaffen große Löcher.

Ein freundlicher Arzt flickt sie wieder zusammen. Das gibt Alita die Möglichkeit, der eigenen Vergangenheit nachzuspüren. Ein Unterfangen, das sich als brandgefährlich entpuppt - doch wofür ist man schließlich als „Battle Angel“ unterwegs?

Seinen Auftritt im TagDF Technology Forum nutzte James Cameron auch, um für seine Vorstellung von 3D-Kino zu werben. Die geht so: Alle anderen machen nur Mist. Diesmal bekamen „Iron Man 3“ und „Man of Steel“ ihr Fett weg. Die Macher hätten nicht begriffen, „wie man 3D richtig nutzt.“

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