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James Cameron soll Ölleck im Golf von Mexiko flicken

Ehemalige BEM-Accounts  

Die Lage ist verzweifelt, alle bisherigen Versuche die Ölpest in den Griff zu bekommen scheiterten – und immer noch tritt in 1.500 Meter Tiefe jeden Tag eine unfassbare Menge Öl aus …

James Cameron: Hat er eine Idee, wie das nach der Explosion von Deepwater Horizon (re.o.) aussprudelnde Öl (re.u.) zu stoppen ist? Bild: Fox / BP

Nach der Explosion der Ölbohrinsel Deep Water Horizon im Golf von Mexiko sind die Verursacher von BP und die US-Regierung inzwischen mit ihrem Latein am Ende: Das Ölloch am Grunde des Ozeans sollte erst von Tauchrobotern abgedichtet werden, dann sollte das austretende Öl verbrannt, mit Chemikalien aufgelöst oder von großen Stahlglocken aufgefangen werden.

Doch keine Strategie fruchtete. Auch der Versuch, das Leck über die sogenannte Top-Kill-Methode mit Schlamm und Beton zu verstopfen, scheiterte. Ebensowenig bringen Entlastungsbohrungen seitlich des Lecks bisher den erhofften Erfolg: Das Öl sprudelt weiter, keiner weiß genau wie viel, es sind aber wohl einige Millionen Liter jeden Tag. Damit steht ein riesiges Ökosystem vor einer Jahrzehnte andauernden Katastrophe.

Reparatur dank Bildern von James Camerons „Avatar“-Kameras?

Nun soll ausgerechnet ein Hollywood-Star die Rettung bringen. Regisseur James Cameron ist einer Task-Force beigetreten, die neue Vorschläge ausarbeiten soll, um das Unterwasser-Leck zu schließen. Der „Avatar„-Macher ist nicht nur in seinen Filmen überzeugter Kämpfer für ökologische Belange, James Cameron bringt seit den Unterwasser-Recherchen für „Titanic“ und seinen Dokus „Die Geister der Titanic“ und „Aliens der Meere“ große Expertise in Sachen Tiefseetauch-Operationen mit.

Möglicherweise soll auch James Camerons 3D-Kameratechnik aus „Avatar“ helfen, bessere Bilder von der Lage in der Tiefe zu liefern. Denn dort können wegen des hohen Wasserdrucks keine menschlichen Taucher mehr arbeiten, sondern nur Roboterfahrzeuge, die von der Wasseroberfläche aus gesteuert werden – und dazu braucht es möglichst plastische und detailgenaue Kamerabilder …

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