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James Cameron bei Mars-Mission an Bord

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James Cameron Poster
© Fox

Grüne Männchen gibt’s dort zwar sicher nicht, aber ein Flug zum Mars ist dennoch der große Traum aller Raumfahrtpioniere. Wenn nur eine solche Mission nicht so verdammt teuer wäre …

Grenzgänger zwischen Kinospaß und seriöser Wissenschaft: Mars-Mann James Cameron Bild: Fox

Entsprechend fährt die NASA und mit ihr auch US-Präsident Barack Obama einen ziemlichen Schlingerkurs, wenn’s um die Erkundung unseres Nachbarplaneten geht. Mal heißt’s „Sofort aufbrechen!“, dann heißt’s „in Krisenzeiten viel zu teuer!“. Doch nun kommt unverhofft Kinovisionär James Cameron zu Hilfe - mit einem Plan, der mehr politische und finanzielle Unterstützung für das Projekt bringen soll: Der „Avatar„-Regisseur will seine erfolgreiche 3D-Kameratechnik auf dem Erkundungsfahrzeug „Curiosity“ montieren, das nächstes Jahr auf dem Mars landet!

James Cameron

Avatar - Aufbruch zum Mars?

Auf die Idee kam James Cameron, als er erfuhr, dass die NASA schon 2007 überlegt hatte, mit 3D-Kameras auf planetaren Erkundungsmobilen zu arbeiten. Sie hatte den Plan damals aus Kostengründen verworfen. James Cameron bat daraufhin um ein Treffen mit NASA-Chef Charles Bolden. „Er war sehr offen für den Vorschlag“, berichtet James Cameron nun. „Der erste Austausch verlief extrem vielversprechend!“

Inzwischen wurde sogar Budget für eine 3D-Kamera bewilligt, die auf der obersten Spitze des Mars-Rovers montiert werden soll - obwohl gerade erst Anfang April die herkömmliche Kamera fertig gestellt wurde.

Wie tief James Cameron in die technischen Details eingebunden wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Doch die NASA wird sich die Expertise des Mannes, der mit dem ersten 3D-Blockbuster weltweit Millionen Menschen begeisterte, sicher nicht entgehen lassen.

Technik-Guru James Cameron, der schon mit seinen Erkundungs-Tauchfahrten zur Titanic Wissenschaft und Entertainment perfekt zu verbinden wusste, könnte durch die Mars-Mission wiederum ganz neue visuelle Inspirationen für seine Werke finden. Immerhin soll sein dritter „Avatar„-Film - nach dem zweiten Teil, der zunächst im Ozean von Pandora spielt - ja dann eine echte Space-Opera werden …

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