James Cameron hat wahrlich eine Menge Herzblut in sein Megaprojekt „Avatar“ investiert. Folgende Meldung dürfte dies noch einmal unterstreichen.

Überließ nichts dem Zufall: James Cameron Bild: Fox

Wie jetzt erst bekannt geworden ist, hat der „Titanic„-Macher für sein SciFi-Spektakel „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ extra eine neue Sprache entwickeln lassen - und das schon vor Jahren. Paul Frommer, Professor für Linguistik an der University of South California, hat nun Details über seine Zusammenarbeit mit dem großen Filmemacher verraten, die vor vier Jahren ihren Anfang nahm.

Frommer hatte den Auftrag, eine eigene Sprache für die blaue Alien-Spezies Na’vi zu entwickeln, deren Heimatplanet in „Avatar“ zum menschlichen Invasionsziel wird. Eine äußerst knifflige Aufgabe für den Wissenschaftler - er konnte schließlich nicht mit irgendwelchen schrägen Sounds und Geräuschen arbeiten, sondern musste eine echte Sprache kreieren, die von Schauspielern auch gesprochen werden kann. „Ich hätte meiner Fantasie freien Lauf lassen können, aber letztlich musste ich mich ja auf das beschränken, was ein Schauspieler auch umsetzen kann.“

Zungenbrecher für Zoe Saldana

Letzteres bereitete dem Cast von „Avatar“ dann aber trotz aller Rücksichtnahme des Linguisten Probleme, wie Na’vi-Lady Zoe Saldana gesteht: „Es war wirklich schwierig. Wir mussten alle zusammen arbeiten, sonst hätte das nie geklappt.“

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Rund tausend Wörter und eigene Grammatik umfasst die Sprache, die Frommer für James Camerons Herzensprojekt entwickelt hat. Damit ist sein Job aber höchstwahrscheinlich noch nicht zu Ende. Sollte „Avatar“ eine Fortsetzung bekommen, wird der Sprachwissenschaftler den Wortschatz weiter ausbauen.

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