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James Cagney

Schauspieler
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Leben & Werk

Sein „Sitzenmachen!“ als Coca-Cola-Manager in Berlin in Billy Wilders Kalter-Kriegs-Groteske „Eins, Zwei, Drei!“ (1961) bleibt einer der unvergesslichen Wutausbrüche eines vitalen Kampfhahns. Das drahtige Energiebündel James Cagney (1899-1986) war neben Humphrey Bogart und Edward G. Robinson der beste Darsteller von Gangsterrollen des klassischen Hollywood. Als Vertragsstar für das Warner Brothers Studio wurde Cagney durch jene Szene in „Der öffentliche Feind“ (1931) berühmt, in der er eine Pampelmuse im Gesicht seiner Partnerin Mae Clarke ausdrückt: damals ein Akt äußerster Brutalität. Cagneys zumeist kleine Gangster verachten die Gesellschaft, nehmen sich, was sie kriegen können, und scheren sich den Teufel um Moral, auch wenn ihnen diese z.B. im Finale von „Chicago“ (1938) noch auf dem Weg zur Todeszelle aufgezwungen wird. Als ödipaler und neurotischer Gangster in Raoul Walshs „Maschinenpistolen“ (1949) hatte er den explosivsten Abgang der Filmgeschichte, in dem er sich „on Top of the World“ auf dem riesigen Kessel eines Chemiewerks unter hysterischem Lachen selbst in die Luft jagt. Cagneys wilde Aggressivität, seine nervöse Unruhe und das Schnellfeuersprechen sind nie wieder erreicht worden. Cagney, der in den 50ern auch in Western („Jeremy Rodack - Sein Name ist Gesetz“) auftrat, war ein gelernter Tänzer, der in Musicals wie „Dames“ an der Seite von Ruby Keeler steppte oder den archetypischen „Yankee Doodle Dandy“ (1942) tanzte. Einer seiner letzten Auftritte nach jahrzehntelanger Pause war der Polizeichef in Milos FormansRagtime“ (1981).

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