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Das Remake-Roulette rotiert weiter

Kino.de Redaktion |

James Caan Poster

Gerade erst kam das Gefühl auf, dass das Publikum allmählich der ganzen Remakes, Reboots und Prequels müde wird und das die Kreativen bald mal wieder was Neues zutage fördern müssen, um die Cineasten bei Laune zu halten, doch die aktuellen Meldungen aus der amerikanischen Traumfabrik lassen wenig Gutes erahnen: einerseits müht sich Paramount gerade, Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio im geplanten Remake von The Gambler erneut zusammenzubringen. Das Original basiert auf einer Kurzgeschichte von Weltautor Fyodor Dostoyevsky und entstand 1974 unter der Regie von Karel Reisz mit James Caan in der Hauptrolle. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein charismatischer Universitätsprofessor, der von seiner Spielsucht nicht loskommt.

Auf der anderen Seite soll, außer diesem eher Insindern bekannten Film, auch Joel Schumachers Kultstreifen aus dem Jahre 1990 Flatliners eine Reanimation erfahren. Der Film, der seinerzeit mit dem Who-is-Who der Jungstars besetzt war, darunter Julia Roberts, Kevin Bacon und Kiefer Sutherland, erzählt die Geschichte einiger Medizinstudenten, die an sich selber mit ungeahnten Effekten lebensgefährliche Nahtod-Experimente durchführen. Sony beauftragte nun den Autor Ben Ripley, der schon das Script für Source Code verfasste, mit der Arbeit ein zeitgemäßes Drehbuch auszuarbeiten. Es scheint sich tatsächlich zu bewahrheiten, dass alles was nochmal verwurstet werden kann, auch nochmal verwurstet wird.

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