James Brolin

Schauspieler • Producer • Regisseur
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Leben & Werk

Fernsehstar, Emmy- und Golden-Globe-Preisträger, Darsteller echter Kerle und Ehemann von Barbra Streisand. Hochgewachsen (1,92 m), gutaussehend und sportlich, mit auffallend dichten Augenbrauen ausgestattet, gehört James Brolin zu den beliebtesten TV-Stars der USA und führte die Serien „Dr. Med. Marcus Welby“ (1969-1976, als Dr. Steve Kiley, ein „Emergency Room“-Vorläufer), „Hotel“ (1983-1988, als Manager, dem Anne Baxter ihr Hotel vermacht) und das von ihm produzierte und inszenierte Actiondrama „Pensacola – Flügel aus Stahl“ (1997-2000) zum Erfolg. Brolin spielte in etlichen anderen Serien (Westernserien „The Young Riders“ und „Angel’s Falls“), moderierte oder trat in Gastrollen in Mini-Serien („The West Wing“, „Extreme“, „Trapped“) und TV-Movies auf. Für seine Darstellung von Präsident Ronald Reagan in „Die Reagans“ (2003) wurde er für den Emmy nominiert.

James Brolins Kinokarriere sah Großproduktionen und Independent-Filme. Mitte der 1970er-Jahre hatte Brolin seine größten Erfolge in drei Genrefilmen: Im Biopic „Gable and Lombard“ ist er 1975 Hollywood-Legende Clark Gable (und Jill Clayburgh seine Frau Carole Lombard). Im ersten der „Amityville Horror“-Gruselschocker zog er 1979 mit Filmgattin Margot Kidder in das titelgebende verwunschene Haus. In Peter Hyams SF-Thriller „Unternehmen Capricorn„) gehört er 1977 zu den NASA-Piloten, die auf einen simulierten Mars-Flug geschickt werden. In den 1980er- und 1990er- Jahren sieht man Brolin in Nebenrollen von Independent-Arbeiten wie „Gas Food Lodging“ (mit Fairuza Balk) und „Paper Hearts“ (mit Kris Kristofferson).

James Brolin wurde 1940 als James Bruderlin in Los Angeles als Sohn eines Bauunternehmers geboren, sollte die väterliche Firma übernehmen, gab aber der Schauspielerei den Vorzug, obwohl er mit 15 Jahren bei seinem ersten Casting durchfiel. Nach ersten kleinen TV-Rollen hatte er 1962 in „In Liebe eine 1“ an der Seite von James Stewart und Sandra Dee eine winzige Kinorolle. Seine erste Hauptrolle übernahm Brolin als Meisterdieb und Partner der jungen Jacqueline Bisset im Agententhriller „The Cape Town Affair“ (1967). Er wurde in Michael Crichtons „Westworld“ (1973) im Themenpark von Robotern gejagt und erschossen und kämpfte sich mit James Coburn und Anthony Quinn durch den Actionfilm „High Risk“ (1981). 1983 wurde er für die Rolle von James Bond 007 in „Octopussy“ (1983, Roger Moore) getestet.

Anfang des neuen Jahrtausends belebte sich Brolins Kinokarriere. General in Steven Soderberghs Drogenpanorama „Traffic“, Auftritte in Steven Spielbergs „Catch Me If You Can“ und Wes Cravens Werwolf-Schocker „Verflucht“, der Vater von Selma Blair in der Komödie „Gelegenheit macht Liebe“ und der aufgebrachte und dominante Vater des verwöhnten James Marsden in der schwarzen Krimikomödie „Alibi“ (2006) machten ihn neuen Generationen vertraut.

James Brolin war von 1966 bis 1984 mit Jane Cameron Agee verheiratet, die 1995 bei einem Autounfall ums Leben kam, und von 1986 bis 1995 mit Jan Smithers. Aus den Ehen hat er drei Kinder, darunter Sohn Josh Brolin (geb. 1969), ebenfalls Schauspieler („Into the Blue„), durch den er Schwiegervater von Diane Lane wurde. 1996 lernte er Barbra Streisand kennen, machte ihr fünf Mal einen Heiratsantrag und blitzte ab, bis er im Januar 1997 doch den richtigen Ring fand und die Diva im Juli 1998 heiratete. Sie nennt ihn zärtlich „Beezer“ (Gurke).

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