James Belushi

Schauspieler • Producer • Musiker • Sprecher • Regisseur
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler und Musiker. Gestandene Männer, Cops, Action-Helden, Landstreicher, Agenten, Lehrer und Wissenschaftler waren lange Zeit James Belushis Domäne, bevor er mit zunehmendem Erfolg komödiantische Rollen übernahm. Nach einem Karriereknick, während dem er mit Alkohol und Drogen zu kämpfen hatte, feierte Belushi als Bauunternehmer in der Serie „Immer wieder Jim“ (seit 2001) ein Comeback. In den 80er-Jahren kongenialer Partner von Arnold Schwarzenegger (Walter Hills „Red Heat“) und Whoopi Goldberg (als Tippelbrüder-Paar „Homer and Eddie„), in den 90ern von Tupac Shakur („Gangland“) und Halle Berry („Race the Sun„), spielte Belushi seit der Jahrtausendwende häufig Familienväter („Underdog – Unbesiegt weil er fliegt“), parodierte Steven Segal als Karate-Lehrer von Tim Allen in „Joe Jedermann“ (2001) und wurde gefragter Synchronsprecher in Animationsfilmen wie „Die Rotkäppchen-Verschwörung“ (2005), wo er als Holzfäller den hinreißenden „Schitzel“-Song liefert.

James „Jim“ Edward Adam Belushi wurde 1954 in Chicago als Sohn albanischer Einwanderer geboren, wuchs in Wheaton, Illinois, auf und stand lange Jahre im Schatten seines Bruders John (1949-1982; „Die Blues Brothers“). Auf der High School wurde sein Improvisationstalent entdeckt, nach Besuch des College of DuPage und der Southern Illinois University, wo er in Theaterwissenschaften abschloss, sammelte Belushi seit 1977 in Chicago Bühnenerfahrungen mit der Improvisationsgruppe „Second City“, von 1983-85 gehörte er zu den Komikern von „Saturday Night Live“, wo er seinen trockenen Humor perfektionierte.

Anfangs Statist und in Nebenrollen in TV-Serien, debütierte Belushi als Partner des Bankräubers James Caan in Michael Manns Thriller „Der Einzelgänger“ (1981). Es folgten Rollen als Journalist in Oliver Stones „Salvador“ (1985), schlagkräftiger Pädagoge in zum Klassiker gewordenen „Der Prinzipal“ (1987), entführter Tourist in Italien in Francesco Rosis Politthriller „Palermo vergessen“ (1990), Ex-Agent in „Royce“ (1994), NBS-Reporter in Michael Moores Satire „Unsere feindlichen Nachbarn“ (1995) und Polizeiermittler in „One Way Out“ (2002). Seine größten Publikumserfolge feierte Belushi unter anderem als Cop mit tierischem Partner in „K-9 – Mein Partner mit der kalten Schnauze“ (1989, 1999, 2002).

Die ABC-Serie „According to Jim – Immer wieder Jim“ (154 Episoden seit 2001), in der er einen Bauunternehmer, Ehemann von Eliza Dushku und Familienvater in einer Vorstadt von Chicago spielt, wurde ein Dauererfolg. Für die Serie schrieb und sang Belushi den Titelsong, war bei 34 Folgen Ausführender Produzent und führte bei 21 Folgen Regie. Belushi war in der Hauptrolle der SF-Politthriller-Mini-Serie „Wild Palms“ (ABC 1993) und der Krankenhaus-Serie „E.R.“ zu sehen.

James Belushi spielt Blues mit der Gruppe „The Sacred Hearts“, springt den „New Blues Brothers“ um Dan Aykroyd als Sänger bei und veröffentlichte den Soundtrack von „Jim“ incl. drei Alben („36-22-36“, „Have Love Will Travel“).

1991 gehörte er der Jury des Festival de Cannes an. 1997 wurde er als Bester Darsteller für seine Rolle des Psychiaters im SF-Thriller „Retroactive – Wettlauf mit der Zeit“ auf dem Festival von Malaga ausgezeichnet.

Belushi war 1980-81 mit Sandra Davenport, 1990-92 mit Marjorie Branfield verheiratet. Seit 1998 ist er mit Jennifer Sloan (Stimmen-Regie der zweiten „Star Wars“-Trilogie) verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter. Über seine Frauen-Erfahrungen schrieb er den Ratgeber-Bestseller „Real Men Don’t Apologize“ (2006).

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