Jack Lemmon

Schauspieler • Regisseur
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Leben & Werk

Manche mögen’s komisch, was in den Filmen, in denen der 1925 in Boston geborene Jack Lemmon als sympathischer Mr. Jedermann mit dem Allerweltsgesicht auftritt, immer funktioniert. Seine „Bassgeige“ in „Manche mögen’s heiss“, sein in Shirley MacLaine verliebter Pariser Flic in „Irma La Douce„, der kleine Angestellte Bud Baxter in „Das Appartement“, der Reporter in „Der Glückspilz“ oder die Nervensäge in „Buddy Buddy“ (alles Filme von Billy Wilder) sind Paraderollen eines unauffälligen Stars, der in den acht gemeinsamen Filmen mit Walter Matthau, der den stoischen Gegenpart des neurotischen Lemmon spielte, zur Höchstform auflief. Neben seinen komischen Rollen, in denen das Zwanghafte der Normalbürger herausgekitzelt wird („Nie wieder New York“, „Das Nervenbündel“), war Lemmon in dramatischen Parts ebenso überzeugend, ob als Kernkraftwerksingenieur in „Das China-Syndrom“, als Vater eines in Chile ermordeten Studenten in „Missing“ oder als Immobilienagent in „Glengarry Glen Ross„. Seinen Oscar erhielt er 1973 für den vor dem Konkurs stehenden Kleiderhändler in „Save the Tiger„. Lemmon überzeugte als Alkoholiker in „Tage des Weins und der Rosen“ und führte Regie in „Kotch„, in dem sein Lieblingspartner Matthau einen Opa spielte, der zum Entbindungshelfer wird. Lemmon trat ebenso in kleineren Rollen in Ensemblefilmen auf, so in „JFK“, „Short Cuts“ oder Kenneth Branaghs „Hamlet“. 1996 erhielt er den „Goldenen Bären“ der Berlinale für sein Gesamtwerk. Bei der Gelegenheit traf er auf seine deutsche Stimme Georg Thomalla. Am 27. Juni 2001 erlag der populäre Schauspieler einem Krebsleiden und starb im Beisein seiner Familie in einer Klinik in Los Angeles. Seinen letzten Leinwandauftritt hatte er in „Die Legende von Bagger Vance„.

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