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J.J. Abrams will "Half-Life" oder "Portal" verfilmen

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J.J. Abrams Poster
© Valve

Eine Games-Verfilmung? Schon wieder? Aber Achtung: Bei dem Regisseur und diesen Spiele-Themen lohnt es sich, das Projekt im Auge zu behalten.

Für einen Wissenschaftler ziemlich badass: Games-Ikone Gordon Freeman mit seiner Lieblingswaffe Bild: Valve

Seit längerem hält Hollywood es für eine gute Idee, Games auf die große Leinwand zu bringen. Das klappt mal besser („Tomb Raider„, „Silent Hill„) mal nicht ganz so gut („Alone in the Dark„, „Wing Commander„) - scheint aber insgesamt ein erprobter Schritt, die Kinos zumindest mal mit den Fans des jeweiligen Spiels zu füllen. Jetzt will sich auch Starregisseur J.J. Abrams an dem Genre versuchen - jedenfalls wenn ihm seine beiden Mammutprojekte „Star Trek Into Darkness“ und „Star Wars: Episode VII“ samt eventueller Nachfolger Zeit dazu lassen.

Wie bei dem erfolgsverwöhnten Filmemacher so üblich, geht auch hier sein Griff nur ins oberste Regal. Er will sich filmisch der Kultgames „Half-Life“ oder „Portal“ annehmen. Die sind zwar eigentlich völlig unterschiedlich gelagert - „Half-Life“ war ein Ego-Shooter der 1998 das Genre aufmischte, in „Portal“ muss der Spieler hingegen strategisch Teleportations-Portale erstellen um Hindernisse zu überwinden. Aber beide haben durchaus Gemeinsamkeiten: Zunächst mal stammen beide von der Games-Schmiede Valve, des Weiteren spielen sie im gleichen Universum. Und in beiden Games haben mächtige Konzerne auch die letzten Hemmungen verloren: So versuchen sie Wissenschaftler zu eliminieren um dramatisch fehlgeschlagene Experimente zu vertuschen - oder sind jederzeit bereit, solche an Menschen durchzuführen.

Alles drin, alles dran

Klingt als Handlungsrahmen noch nicht wirklich spektakulär - doch sind es die Zutaten, die den Stoff auch für einen Sci-Fi-Spezialisten wie J.J. Abrams interessant machen: riesige geheime Forschungsanlagen in Bergwerken, Künstliche Intelligenzen mit Persönlichkeitsstörungen, Monster aus Paralleldimensionen, Black-Ops-Spezialkommandos, Raumportale - und nicht zuletzt Gordon Freeman, als wehrhafter Wissenschaftler eine der ersten echten Games-Ikonen.

Abrams selber erläuterte jetzt dazu: „Wir sprechen mit Valve, dazu werden wir jetzt einen Autor an Bord holen - und haben viele interessante Ideen. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir uns entschieden haben, nicht mehr länger nur zu reden.“

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