Kult-Klassiker im Unterricht

Ehemalige BEM-Accounts  

Unter dem Motto „Klassiker sehen – Filme verstehen“ startet die Deutsche Filmakademie gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung ein neues Film-Projekt an den Schulen.

"…. denn sie wissen nicht, was sie tun" ist einer der ersten Filme des Projektes Bild: Neue Visionen

Unter dem Motto „Klassiker sehen – Filme verstehen“ startet die Deutsche Filmakademie gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung ein neues Projekt, mit dem Schülern ab der 9. Klasse die Geschichte des Films lebendig und spannend vermittelt werden soll.

Lehrer sollen ermutigt werden, das Thema in den Unterricht oder Arbeitsgemeinschaften einzubeziehen. Im Rahmen des Projektes sollen Schulklassen pro Halbjahr zwei Filmklassiker im Double-Feature im Kino sehen. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt, um den Schülern tatsächlich einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Genres und Epochen der Filmgeschichte zu gewähren.

Besonderheit des Projektes ist, dass die teilnehmenden Klassen und Lehrer über den gesamten Zeitraum hinweg von einem Coach betreut werden, der die Kinobesuche gemeinsam mit den Lehrern vor- und nachbereitet. Lehrer haben zudem die Möglichkeit, im Vorfeld eine Fortbildung zum Thema zu besuchen. Das Projekt wurde bereits im Sommer vergangenen Jahres an zwei Berliner Schulen getestet, nun stehen Termine für Hamburg und Bayern fest. Das erste Double-Feature behandelt dabei das Thema jugendlicher Rebellion mit den Werken: „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Berlin – Ecke Schönhauser„.

Mehr Wissen – mehr Genuss

Alle Bilder und Videos zu Iris Berben

„Wie für jede Form der Kunst gilt auch für das Kino: Wenn ich mehr weiß, fühle ich mich nicht nur schlauer, ich habe auch mehr Vergnügen an der Sache. Filmklassiker zu sehen, ist alles andere als langweilig. Eher überraschend. Je mehr ich über die Geschichte des Kinos weiß, umso mehr kann ich das Kino von heute genießen“, erklärt Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie.

Die durch den Hauptstadtkulturfonds geförderte Initiative beginnt zunächst in Hamburg, Berlin, Bayern und Sachsen. 2014 sollen weitere Bundesländer hinzukommen.

Zu den Kommentaren

Kommentare