Ioan Gruffudd

Ioan Gruffudd

Leben & Werk

Walisischer Schauspieler. Der gut aussehende, gelockte Ioan Gruffudd (gespr. Yo-an Griff-ith) verkörpert wie kaum ein anderer ungebrochene britische Helden, Abenteurer und Männer der Tat, Offiziere mit Pflichtbewusstsein und markige Kerle. Die Rolle des edlen Ritters Lancelot in der Jerry-Bruckheimer-Produktion „King Arthur“ (mit Clive Owen als Arthur und Keira Knightley als Guinevere) brachte ihm den Part des Astronauten Reed Richards ein, der in Bernd Eichingers Marcel-Comic-Adaption „Fantastic Four“ (2005) als Mr. Fantastic Anführer der vier Superhelden wird und im zweiten Teil (2007) auf den Silver Surfer trifft. In England ist er bekannt als Horatio Hornblower in der gleichnamigen TV-Reihe.

Ioan Gruffudd wurde 1973 in Cardiff als Sohn eines Erzieherpaares geboren und trat mit sechzehn Jahren in der walisischen Soap „Pebyl y Owm“ (People of the Valley) auf. Von 1992 bis 1995 ließ er sich an der Royal Academy of Dramatic Arts ausbilden und ergatterte eine Hauptrolle im Mehrteiler „Poldark“(1996). Gruffudd erregte Aufmerksamkeit als schwuler Liebhaber von Oscar Wilde (Stephen Fry) in „Oscar Wilde“ (1997) und war fünfter Offizier in James Camerons Welthit „Titanic“. Als Kapitän Horation Hornblower wurde er Held der mit dem Emmy ausgezeichneten vierteiligen Reihe „Hornblower“ (1998-2003), TV-Adaption der berühmten Romanreihe des Autors C.S. Forester („The African Queen“), in England populär und 1999 in Biarritz als Bester TV-Serienheld ausgezeichnet.

Gruffudd spielte für Ridley Scott im Kriegsfilm „Black Hawk Down“ (2002) einen Leutnant und in Michael Apteds „Amazing Grace“ (2006) den Briten William Wilberforce, der sich im 18. Jahrhundert durch die Mühlen des Justizapparats kämpft, um die Sklaverei zu beenden. In Jake Kasdans „The TV Set“ (2006) gehört er zum Ensemble der in Chaos und Alptraum driftenden Schauspieler und Verantwortlichen einer TV-Serie.

Gruffudd spielt Oboe, spricht Yiddish und lebt mit der britischen Schauspielerin Alice Evans, die er auf dem Set der Disney-Komödie „102 Dalmatiner“ (1999) kennengelernt hatte.

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