Ingrid Bergman

Ingrid Bergman

Leben & Werk

Der Name Ingrid Bergman (1915-1982) bleibt für immer mit dem Kultfilm aller Kultfilme verbunden, mit „Casablanca“ (1943), in dem sie als Ilsa Lund Humphrey Bogart aus seiner Lethargie reißt. Bereits relativ populär in Hollywood, wo sie seit 1938 für den Produzenten David O. Selznick arbeitete, der aus ihr eine zweite Greta Garbo machen wollte, wurde die Schwedin mit diesem Melodram zur Legende. Für die Rolle der terrorisierten Ehefrau in „Das Haus der Lady Alquist“ erhielt sie 1944 den Oscar. Bergmans Frauen sind trotz ihrer hohen Statur eher weich, biegsam, manchmal ans Naive grenzend, zuweilend kindlich, lieblich, immer natürlich, integer und von strahlender Schönheit. Bergman rief einen Skandal hervor, als sie 1949 ihren Mann verließ, um mit Roberto Rossellini sehr persönliche, neorealistische Ehefilme zu drehen. Aus dieser Ehe stammt ihre Tochter Isabella Rossellini, die ebenfalls Filmschauspielerin wurde. Seit Mitte der 50er-Jahre arbeitete Bergman international, so als „Anastasia“, als von Cary Grant umworbene Schauspielerin in „Indiskret“, als zwischen Yves Montand und Anthony Perkins pendelnde Pariserin in „Lieben Sie Brahms?“ oder als Dürrenmatts Titelheldin in Bernhard Wickis „Der Besuch der alten Dame“. Zur einzigen Zusammenarbeit mit ihrem Namensvetter Ingmar Bergman kam es 1977 in ihrem letzten Spielfilm „Herbstsonate„, in dem sie sich mit Liv Ullman als Mutter und Tochter ein Schauspielerinnenduell lieferte.

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