Alle Bilder und Videos zu Ina Müller

Leben & Werk

Die deutsche Musikerin, Kabarettistin, Moderatorin und Buchautorin Ina Müller wurde 1965 in Köhlen im Landkreis Cuxhaven, geboren, wo sie als vierte von fünf Töchtern einer Bauernfamilie aufwuchs. 1994 gründete sie gemeinsam mit Edda Schnittgard das Kabarett-Duo Queen Bee, mit dem sie in bissigen Texten Themen wie Geschlechterrollen, Beziehungen oder den Alltag in Norddeutschland aufs Korn nahm.

Begleitet von ihrer korpulenten Partnerin am Klavier („Wenn ich sing, dann wackelt mehr als nur ein Rettungsring“ heißt es in dem Song „Fett“) gab Ina Müller die extrovertierte Frontfrau und Sängerin. Im selben Jahr erschien die erste CD „Die eine singt, die andere auch“, 1997 gefolgt von „Wenn du aufhörst, fang ich an“. Nach der Veröffentlichung von „Freundinnen müsste man sein …“ (2000) wurden Queen Bee 2001 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson/Lied/Musik ausgezeichnet. Regelmäßig war das schräge Damenpaar mit neuen Programmen unterwegs. Einem breiteren Publikum bekannt wurden die beiden jedoch vor allem durch den Film „Schöne Frauen“ (2004, Regie: Sathyan Ramesh).

Neben der Arbeit mit Queen Bee arbeitet Müller an verschiedenen Soloprojekten: Auf N3 moderiert sie die Sendungen „Land + Liebe“, „Inas Norden“ oder „Hör mal ’n beten to“ und beschäftigt sich in Büchern („Platt is nich uncool“, 2002; „Schöönheit vergeiht Hektar besteiht“, 2005) und Liedern vor allem mit der plattdeutschen Sprache und ihrer Kultur. Mit heimatlichem Erfolg: 2001 wurde Ina Müller mit dem Literaturpreis der Stadt Kappeln ausgezeichnet.

Ende 2005 lösen sich Queen Bee nach einem festlichen Abschiedskonzert auf. Im Februar 2006 präsentierte Müller ihr zweites Soloprogramm „Ina Müller liest und singt op Platt“. Im Herbst 2006 war sie, verstärkt von einer Band, mit dem hochdeutschen Programm „Weiblich. Ledig. 40“ unterwegs. Die gleichnamige, gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner Hardy Kayser produzierte CD bot Akustik-Pop mit kabarettistischen Ausflügen. 2008 erschien ihr (etwas melancholischerer) Longplayer „Liebe macht taub“, mit dem sie bis auf Platz 6 der deutschen LP-Charts stieg. Nur knapp an den Top Ten vorbei schrammte Ina Müller mit dem Nachfolgeprojekt „Die Schallplatte – Nied Opleggt“. Für dieses Projekt griff sie auf plattdeutsche Coverversionen zurück, die sie bereits auf ihrem ersten Album verewigte, in Konzerten darbot, und nun frisch aufpoliert erneut einspielte. Zurück in hochdeutschen Gefilden präsentierte Ina Müller 2011 mit „Das wär dein Lied gewesen“ und 2013 mit „48“ weitere Spielarten deutscher Pop-Chansons.

Mediale Präsenz sichert Ina Müller zudem ihre Late-Night-Show „Inas Nacht„, die sie seit 2007 in der Hamburger Kneipe „Zum Schellfischposten“ moderiert.

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