Leben & Werk

Sie ist als die Freundin der Gangster in die Filmgeschichte eingegangen und war eine der wenigen Regisseurinnen im Hollywood der 50er Jahre. Ida Lupino (1916 - 1995) wurde in London geboren, debütierte 1931 im Film, ging 1934 nach Hollywood und fand an der Seite von Humphrey Bogart, der wegen ihres Hündchens in dem Krimi „High Sierra“ (1940) im Gebirge erschossen wird, und als Ehebrecherin in „Nachts unterwegs“ ihre ersten bedeutenden Rollen, die sie auch auf das Schiff von Edward G. Robinson in „Der Seewolf“ und in die Hafenstadt von „Ufer im Nebel“ führten. 1949 gründete sie die Firma Emerald Productions und führte bei der ersten Produktion („Verführt“, 1950), als der Regisseur erkrankte, selbst Regie, was zu vier weiteren Regie-Arbeiten von Low-Budget- Filmen führte. In der Folge gründete sie weitere Produktionsgesellschaften, konnte aber nur beim Fernsehen Regie führen, wo sie auch als Darstellerin in Serien auftrat. Lupinos letzte Filmregie war die Schulkomödie „Immer Ärger mit den Engeln“ (1966). Danach war sie vereinzelt wieder im Film als Darstellerin zu sehen („Die Insel der Ungeheuer“) und hatte einen schönen Auftritt als lebenserfahrene Mutter des Rodeo-Reiters Steve McQueen in Sam Peckinpahs „Junior Bonner“ (1972).

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Videos und Bilder

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